GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Verhütungsmittel: Verhütungsring und Co. viel gefährlicher als Antibabypille

Die Antibabypille bleibt das sicherste Verhütungsmittel
Die Antibabypille bleibt das sicherste Verhütungsmittel © picture alliance / CTK, Josef Horazny

Alternative Verhütungsmittel gefährlicher als die Pille

Wie schützen Sie sich davor, schwanger zu werden? Mit Antibabypille oder doch einer alternativen Verhütungsmethode wie einem Verhütungsring oder einem Verhütungspflaster? In Zukunft sollten Sie es sich zumindest genau überlegen, denn wie eine Studie nun herausfand, erhöhen diese alternativen Verhütungsmittel das Risiko eines Blutgerinnsels.

Die Antibabypille ist das am häufigsten verwendete Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft, da sie zu den sichersten zählt. Dennoch steht die Pille auch immer wieder in Verruf, da sie gefährliche Nebenwirkungen haben kann. Bluthochdruck, Störungen der Leberfunktion oder auch Blutgerinnsel, die zu Thrombosen oder tödlichen Lungenembolien führen, können durch die Inhaltsstoffe der Pille hervorgerufen werden. Für viele Frauen ein Grund, sich nach alternativen Verhütungsmethoden umzusehen.

Verzichten Sie nicht auf Verhütungsmittel

Dabei sollte sich jede Frau bewusst sein, dass auch diese Alternativen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Zwar erhöht sich das Risiko eines Blutgerinnsels bei der Pille um das Dreifache, doch es geht bei den anderen Mitteln noch schlimmer. Das zeigen zumindest die Ergebnisse einer dänischen Studie an der Universität Kopenhagen. Ein Team um Professor Xjvind Lidegaard untersuchte für seine Studie Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass sich beispielsweise bei einem Verhütungsring das Risiko eines Blutgerinnsels um das Achtfache erhöht. Bei einem Vaginalring ist es 6,5-mal so hoch.

Auch wenn diese Zahlen auf den ersten Blick erschreckend klingen, heißt das nicht, dass jede Frau von nun an auf diese Verhütungsmittel verzichten sollte. Vielmehr ist es wichtig, dass allen die Gefahren bekannt sind. Denn letztendlich ist das Risiko zwar erhöht, aber dennoch sehr klein. Es trifft die wenigsten Frauen.

Sollten Sie sich jetzt unsicher sein, sprechen Sie das nächste Mal mit ihrem Frauenarzt über mögliche Verhütungsmethoden.

Anzeige