Verhütung: Wie riskant ist die Anti-Baby-Pille?

Thrombose-Gefahr durch Anti-Baby-Pille
Thrombose-Gefahr durch Anti-Baby-Pille So schwerwiegend können die Folgen sein 00:02:19
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Ist die Pille zu schädlich für die Gesundheit?

Die Anti-Baby-Pille ist nach wie vor das Verhütungsmittel Nummer eins. Viele Frauen nehmen dabei Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Akne in Kauf. Eine neue Studie weist nun aber auf besonders schlimme Nebenwirkungen moderner Präparate hin.

Wie gefährlich ist die Anti-Baby-Pille?
Die Anti-Baby-Pille ist nach wie vor das Verhütungsmittel Nummer eins. © dpa, Carsten Rehder

Im aktuellen Arzneimittelreport der Krankenkasse Barmer GEK geraten neben anderen Medikamenten speziell moderne Anti-Baby-Pillen in die Kritik. Das Embolie-Risiko bei einer Einnahme von mehr als einem Jahr ist mit bis zu 40 Fällen pro 100.000 Frauen bei einigen der neuen Präparate doppelt so hoch wie bei älteren Produkten. Der Grund dafür sind neue Hormonmischungen, die mittlerweile in fast der Hälfte der 20 meistverkauften Medikamente enthalten sind.

Diese sogenannten Pillen der dritten und vierten Generation unterscheiden sich von denen der Zweiten im Wesentlichen durch die enthaltenen Gestagene, die bei den moderneren Produkten in einer höheren Dosis und stoffwechselneutraleren Mischung zu finden sind.

Zwischen Gefäßerkrankungen wie einer Thrombose und der Gestagenmenge besteht ein direkter Zusammenhang. Besonders junge Frauen, die die betroffenen Anti-Baby-Pillen in der Mehrzahl verschrieben bekommen, und Raucherinnen sind für diese Erkrankungen sehr anfällig. Sie sollten das Gespräch mit Ihrem Arzt suchen und sich über mögliche Folgen informieren.

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