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Väter und Elternzeit: Zwei Väter, zwei Lebensmodelle

Mehr als ein Viertel der deutschen Väter nimmt Elternzeit
Über ein Viertel der Väter in Deutschland nimmt Elternzeit, die meisten von ihnen zwei Monate. © picture-alliance/ ZB, Patrick Pleul

In den Köpfen tut sich was

Die Mutter bleibt zu Hause beim Kind, der Vater geht arbeiten. Ein völlig überholtes Modell? Leider nicht, in den meisten Familien in Deutschland sieht es noch immer genau so aus. Obwohl mehr als ein Viertel der Väter in Elternzeit geht, sind häufig noch immer die Frauen diejenigen, die insgesamt im Job zurück stecken. Denn länger als zwei Monate bleiben nur wenige Väter zu Hause.

Von Britta Dorn

Es wäre aber zu einfach, würde man behaupten, in den Köpfen habe sich nichts verändert. Damit würde man vielen Männern Unrecht tun. Häufig sind es die Rahmenbedingungen, die junge Familien in das klassische Modell hineinzwingen. Die meisten Männer verdienen einfach viel mehr als die Frauen, und damit ist die Entscheidung ja auch schon fast gefallen.

Wir haben mit zwei Vätern gesprochen, deren Lebensmodelle nicht unterschiedlicher sein könnten. Kai bleibt ganze sieben Monate mit seinem kleinen Sohn zu Hause, Sebastian hat komplett auf Elternzeit verzichtet. Beide haben ihre ganz eigenen Gründe für ihre Entscheidungen. Doch eins haben beide gemeinsam: Sie sind moderne Väter, die viel Zeit mit ihren Kindern verbringen. Jeder auf seine eigene Art und Weise.

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