USA: Vater vergibt Mörder seines Sohnes und umarmt ihn im Gerichtssaal

Dieser Vater vergibt dem Mörder seines Sohnes
Dieser Vater vergibt dem Mörder seines Sohnes 00:00:51
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Trey Alexander Relford wurde zu 31 Jahren Haft verurteilt

Salahuddin Jitmoud sollte im April 2015 nur eine Pizza ausliefern. Als er in einem Apartment-Komplex in Lexington (US-Bundesstaat Kentucky) ankommt, wird er erstochen und ausgeraubt. Doch statt den Täter zu verurteilen, verzeiht der Vater dem Mörder seines Sohnes. Mehr noch: Im Gerichtssaal umarmt er den Angeklagten Trey Alexander Relford sogar. Wie emotional die Urteilsverkündung verlief, sehen Sie im Video.

"Es tut mir leid, was an diesem Tag passiert ist", sagte der Täter unter Tränen

Eigentlich wollten die Gang-Mitglieder den Pizzaboten 'nur' ausrauben. Die Situation lief jedoch völlig aus dem Ruder und der junge Mann wurde erstochen.

Am 6. November musste sich einer der Täter vor Gericht verantworten. Er wurde wegen Mordes, Raubes und Manipulation von Beweisen angeklagt. Trotz der schrecklichen Tat vergibt Abdul-Munim Sombat Jitmoud dem Killer seines Sohnes und sagt im Zeugenstand: "Es ist so traurig für Sie, in einer Situation zu sein wegen des Verbrechens, das sie begangen haben."

Trey Alexander Relford wurde zu 31 Jahren Haft verurteilt. "Es gibt nichts, was ich wirklich sagen kann. Es tut mir leid, was an diesem Tag passiert ist", sagte Trey Relford unter Tränen. Doch auch wenn der Vater ihm verzeihen konnte - er muss nun damit leben, ihm seinen Sohn für immer genommen zu haben.

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