US-Show 'Born in the Wild' zeigt Geburt in der Wildnis: Riskantes Spiel mit dem Leben!

US-Show zeigt Geburt in der Wildnis: Riskantes Spiel mit dem Leben!
Die Macher der US-Show wurden von dieser Frau inspiriert, die ihr Baby in der Wildnis auf die Welt brachte.

Spielt die TV-Show 'Born in the Wild' mit dem Leben von Mutter & Kind?

Ein Kind kann man überall zu Welt bringen, zumindest theoretisch. Aber ist das auch richtig? In der neuen US-Show 'Born in the Wild‘ werden hochschwangere Frauen zur Geburt in die Wildnis geschickt. Dabei steht ihnen weder ein Arzt, noch eine Hebamme zur Seite. Lediglich Sanitäter und das Filmteam sind bei der Geburt dabei.

Zu der fragwürdigen Serie gibt es nun den ersten Trailer. Darin werden zwei werdende Mütter vorgestellt, die irgendwo im Nirgendwo ihr Kind zur Welt bringen werden. "Was passiert, wenn die verrückteste Erfahrung im Leben einer Frau wirklich wild wird, und werdende Eltern sich für eine Geburt ohne Unterstützung in der Natur entscheiden?", heißt es in der Mitteilung des Senders. Auch wenn dieser verspricht, mit Vorsichtsmaßnahmen die Sicherheit von Mutter und Kind zu gewähren, sind Mediziner und Experten schockiert über dieses gefährliche Experiment.

Die dreifache Mutter Audrey Bird begründet ihre Entscheidung, bei der Show mitzumachen, damit, dass bei ihren vorhergegangenen Geburten im Krankenhaus ihre Wünsche nicht respektiert wurden. „Ich wollte keinen Zugang, ich wollte mich bewegen und herumlaufen können. Ich wollte nicht ans Bett gefesselt und an einen Monitor angeschlossen sein“, erklärt die 25-Jährige.

Mediziner warnen vor den Risiken!

Der Ehemann der jungen Frau unterstützt ihren Wunsch, eine völlig natürliche Geburt zu erleben. Obwohl dem Ehepaar von der Produktion für den Notfall medizinische Hilfe angeboten wurde, lehnten sie diese ab. Lediglich ein Notfall-Team steht 30 Minuten entfernt zur Verfügung.

Zumindest dürfen bei der Show keine Erstgebärenden mitmachen. Sie soll nur Frauen, die bereits schlechte Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht haben, ansprechen. Doch ob eine Geburt ohne Schmerzmittel und jede Hilfe mitten in der Wildnis wirklich eine bessere Erfahrung ist, als eine Krankenhaus-Geburt, bleibt wohl abzuwarten.

Mediziner Ron Jaekle vom Universitätskrankenhaus in Cincinnati hat kein Verständnis für das neue Reality-TV-Format. „Ich verstehe jeden, der meint, dass wir Schwangerschaften zu sehr medikalisieren. Aber es ist ein natürlicher Prozess, der historisch besonders viele Leben forderte", sagt er gegenüber 'Entertainment Weekly'.

Inspiriert wurden die Macher der Show übrigens von einem YouTube-Video, in dem eine Frau zu sehen ist, die ihr Baby mitten im Wald und ohne jede Hilfe zur Welt bringt.

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