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Unterwassergeburt: SO schön kann eine natürliche Geburt sein

"Eine Geburt ist wunderschön!"
"Eine Geburt ist wunderschön!" Elle teilt ihre Wassergeburt mit der Welt auf YouTube. 00:02:05
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Mit dem Video ihrer Unterwassergeburt möchte Elle Mut zur natürlichen Entbindung machen

Über die Art der Geburt macht sich jede schwangere Frau Gedanken. Wo fühle ich mich am wohlsten? Welche Geburt passt zu mir? Und was ist medizinisch machbar? Ob Zuhause, im Kreißsaal, als natürliche Entbindung oder mit Kaiserschnitt – Möglichkeiten gibt es viele. Elle Lindquist entschied sich für eine natürliche Wassergeburt ganz ohne schmerzlindernde Medikamente – und lässt die ganze Welt daran teilhaben.

Elle und Dan Lindquist aus Toronto (Kanada) ließen die Geburt ihres zweiten Sohnes Cohen vom Einsetzen der ersten Wehen an mit der Kamera begleiten und veröffentlichten die Aufnahmen auf ihrem YouTube-Kanal. Im Video zu sehen sind die verschiedenen Phasen, durch die die gesamte Familie während des Tages der Geburt geht, bis der kleine Cohen schließlich in einer Badewanne im Krankenhaus geboren wird. Die jungen Eltern plädieren damit für eine natürliche Geburt ohne schmerzlindernde Medikamente und zeigen, dass es zwar sehr schmerzhafte Momente während einer Entbindung gibt, aber auch neue Kraft in den Pausen dazwischen getankt werden kann.

Mit ihren Aufnahmen möchte das Blogger-Paar Schwangeren Mut machen: „Wir wollten den Leuten zeigen, dass eine Geburt nicht das schmerzhafte und traumatische Erlebnis sein muss, das man üblicherweise im Fernsehen präsentiert bekommt. Eine natürliche Geburt kann wunderschön, friedlich und kraftgebend sein“, erklärt Elle der Daily Mail Online. Wie die Landquists die Entbindung ihres zweiten Kindes erlebt haben, sehen Sie hier im Video.

Nicht für alle Schwangeren kommt eine Wassergeburt in Frage

Viele Frauen empfinden eine Wassergeburt als angenehm. Das warme Wasser wirkt entspannend, Schmerzen werden oft als erträglicher wahrgenommen. Auch die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen ist geringer. Da die Muskulatur der Frau im Wasser entspannter und das Gewebe elastischer ist, wird das Risiko eines Dammrisses gemindert.

Auch für das Neugeborene kann eine Wassergeburt durch den nicht ganz so extremen Übergang von Fruchtwasser zu Badewasser stressfreier sein. Von medizinischer Seite steht einer Wassergeburt nichts im Wege, solange die 37. Schwangerschaftswoche abgeschlossen ist und das Baby eine ‚normale‘ Lage hat. Außerdem sollten keine Komplikationen während der Schwangerschaft aufgetreten sein oder Vorerkrankungen und Infektionen vorliegen.

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