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Unnötiger Notkaiserschnitt: Ärzte finden Amber Hughes' Baby nicht

Horrorszenario beim Kaiserschnitt: Kein Baby im Bauch
Horrorszenario beim Kaiserschnitt: Kein Baby im Bauch Schock für die ganze Familie 00:01:07
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"Da ist kein Baby im Bauch"

In Deutschland kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Ein Routine-Eingriff also? Für Amber Hughes (21) und ihren Partner Daniel (25) aus England endete genau dieser in einem Horrorszenario: Die Ärzte konnten das Baby in Ambers Bauch einfach nicht finden.

Nachdem Amber bereits über 36 Stunden in den Wehen lag, war für die Ärzte eines klar: Ihr Sohn – bei dem zudem eine Infektion vermutet wurde - wird nicht natürlich zur Welt kommen. Darum entschieden sie sich für einen Kaiserschnitt. Doch dann das Horrorszenario für jede Mutter: Während der Operation suchen die Ärzte verzweifelt nach dem Baby – ganze zwei Minuten lang. „Ich erwartete, dass gleich mein großes Glück auf die Welt kommt, doch stattdessen schaute ich in die entgeisterten Gesichter der Ärzte“, so die 21-Jährige. Im Bauch der Mutter können die Ärzte das Kind nämlich gar nicht finden.

Doch was ist mit dem Baby von Amber Hughes passiert? Die ganze Geschichte sehen Sie im Video.

Baby war im Geburtskanal, als die OP begann

Fünf Wochen später wurden die Mutter und ihr Sohn Olly aus dem Krankenhaus entlassen - beide sind gesund und munter. Die Ärzte des 'Leicester's Hospitals' rechtfertigen den operativen Eingriff so: "Wir wollten nur auf Nummer sicher gehen, Ambers Fruchtwasser war schon lange ausgelaufen, eine Infektion des Frühchens war nicht auszuschließen". Zudem erklärten sie der jungen Familie, dass ihr Sohn schon im Geburtskanal war, als sie die Operation gestartet haben. Doch eine Entschuldigung haben die Eltern von dem Krankenhaus nie gehört.

Amber - nun Mutter von vier Kindern - ärgert sich über die Narbe, die nicht nötig gewesen wäre. "Ich bin sehr dankbar dafür, dass mein Baby gesund und wohlauf ist. Doch ich werde den Tag nie vergessen, an dem die Ärzte mein Baby verloren haben."

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