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TV-Experiment: Männer testen Geburtswehen

Selbstversuch: TV-Moderatoren empfinden Geburtswehen nach
Selbstversuch: TV-Moderatoren empfinden Geburtswehen nach © somenski - Fotolia

Männer halten Geburtswehen nicht aus

Zwei niederländische TV-Moderatoren wagten jetzt einen verrückten Selbstversuch: Sie wollten am eigenen Leib erfahren, wie schmerzhaft die Geburtswehen für eine Frau sein können. Das Ergebnis des Tests: Nach zwei Stunden des Leidens hielten es die Beiden nicht mehr aus und das Experiment musste abgebrochen werden.

Warum diese Aktion? Weil sie gehört hatten, dass „eine Geburt der schlimmste Schmerz ist, den es gibt“ und sie das wohl nicht so recht glauben wollten, ließen sich Dennis Storm und Valerio Zeno in einem Amsterdamer Geburtshaus Elektroden auf dem Bauch befestigen. Diese erzeugten dann mittels Stromstößen Muskelkontraktionen und simulierten so Geburtswehen. „Glaubst du, dass der Schmerz uns dazu bringt zu schreien?“, fragte Zeno die Krankenschwester. „Ja, das werdet ihr ganz sicher!“ war ihr nüchterner Kommentar. Und sie sollte recht behalten: Mit zunehmender Stromstärke verging den beiden schnell der Spaß und nach zwei Stunden bettelte das Duo darum, den Versuch abzubrechen.

Warum der Geburtswehen-Test?

Dennis Storm und Valerio Zeno sorgten mit ihrer Sendung „Proefkonijnen“ (zu Deutsch: Versuchskaninchen) schon öfter für Furore und sind dafür bekannt immer wieder an die Grenzen des guten Geschmacks zu gehen. Mit einem höchst fragwürdigen und ekelerregenden Versuch schaffte es das TV-Duo bereits 2011 in die Schlagzeilen: Um die Frage zu beantworten, wie Menschenfleisch schmecke, ließen sich Storm und Zeno vor laufenden Kameras ein kleines Stück ihres Hinterns rausoperieren und verspeisten dieses dann. Und auch der verantwortliche, niederländische Sender ‚BNN‘ sorgte 2006 für mächtig Wirbel: Bei einer Organspende-Show sollten fünf Kandidaten um die Niere einer unheilbar kranken Frau kämpfen. Der Sender wollte damit angeblich auf den Mangel an Organspendern aufmerksam machen und gab später zu, dass alles nur inszeniert war.

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