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Trödel: Jeder von uns hat über tausend Euro im Keller

Kleidung ist das wertvollste Gut

Jeder von uns hat 1.040 Euro in seinen Schränken und Regalen herumliegen – und zwar in Form von Trödel und Krimskrams. Das behauptet zumindest eine aktuelle Studie. Eine Summe, die wohl alle dazu bewegt, etwas auszusortieren. Doch ob das wirklich stimmt, wollten wir testen und haben uns mit Trödelhändler Rick Baxxter auf den Weg gemacht, um die Frage zu beantworten: Hat wirklich jeder von uns unbewusst einen kleinen Schatz im Haus?

Trödel: Jeder von uns besitzt Sachen im Wert von über tausen Euro
Bei dieser Ansammlung von Trödel sprangen gut 300 Euro raus

Am meisten verdienen kann man mit alten Kleidungsstücken – das behauptet zumindest Katharina Klausberger. Sie hat die Studie ins Leben gerufen und dafür insgesamt 1.000 repräsentative Haushalte befragt. Selbst ist sie Entwicklerin einer Trödel-App, mit der Benutzer ihr unbrauchbares Zeug im Internet verkaufen können. "Neben Kleidung verkaufen sich auch noch andere Dinge gut, wie zum Beispiel Spiele oder auch Elektronikprodukte, die zu Hause liegen, für die man keine Verwendung mehr hat. Aber auch bis hin zu Möbeln", erklärt Klausberger.

Für unseren Test haben wir zwei Stichproben gemacht. Die erste im Haushalt eines Rentners, der etliche Schätze angesammelt hat. Trödelexperte Rick Baxxter fand dort sogar Gegenstände, wie eine alte Werkbank, für die der Besitzer weit mehr als die durchschnittlichen 1.040 Euro bekommen könnte. Aber auch bei dem zweiten Haushalt – in einer alten Garage – fanden sich Schätze, wie zum Beispiel ein alter Ventilator, einige Stühle und sogar ein Mofa.

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