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Trockene Raumluft: Welche Luftbefeuchter helfen wirklich?

Zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann Gesundheit gefährden
Zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann Gesundheit gefährden Gibt es bei Luftbefeuchtern Qualität zum günstigen Preis? 00:02:33
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Optimale Luftfeuchtigkeit kann gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen

In der Winterzeit laufen die Heizungen in den meisten Wohnungen wieder auf Hochtouren. Was viele nicht wissen: Das Heizen vermindert gleichzeitig auch die Luftfeuchtigkeit im Raum - und das kann mitunter sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Abhilfe sollen Luftbefeuchter schaffen. Aber sind die wirklich brauchbar? Wir haben den Test gemacht!

40 bis 50 Prozent Luftfeuchtigkeit sind ideal

Im Idealfall sollte die Luftfeuchte in einem Raum bei einer Temperatur von 20 bis 23 Grad immer zwischen 40 und 50 Prozent liegen. Doch gerade in den Wintermonaten, wo gerne viel geheizt wird, liegt die Luftfeuchtigkeit oftmals deutlich unter diesem Richtwert. Dabei sind die möglichen Folgen keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen:  Eine verschlechterte Luftzufuhr und gereizte Schleimhäute können ebenso auftreten wie andere Atemwegserkrankungen!

Daher raten Experten dazu, die Luftfeuchtigkeit im Raum mittels eines Luftbefeuchters zu erhöhen. Und die gibt es mittlerweile sogar in den unterschiedlichsten Preisklassen. Bleibt nur noch die Frage, ob man hier für einen günstigen Preis auch gute Qualität bekommt. 

Eine günstige Variante gibt es schon für 9,99 Euro. Und die Installation des Luftbefeuchters ist denkbar simpel: Das Gerät einfach an die Heizung hängen, mit Wasser befüllen und fertig! Denn bei diesem Luftbefeuchter wird das Wasser ganz einfach durch die Heizungswärme verdunstet. Achten Sie darauf, das Wasser regelmäßig zu wechseln, da es sonst verkeimt. 

Unser mittelpreisiges Testgerät für 36,99 Euro dagegen funktioniert etwas anders: Zwar muss auch hier wieder Wasser eingefüllt werden, allerdings wird hier mit Hilfe von Ultraschall aus dem Wasser Dampf, der den Raum mit der nötigen Feuchtigkeit versorgen soll. Nachteil: Das Gerät arbeitet nicht ganz geräuschlos. 

Der teuerste Luftbefeuchter im Test funktioniert ebenfalls mittels der Ultraschalltechnologie. Außerdem muss man sich hier auch keine Sorgen um verkeimtes Wasser machen: Das Gerät erwärmt das Wasser zusätzlich und tötet die Keime so ab. Allerdings macht der Luftbefeuchter ordentlich Lärm. Kostenpunkt: 53,99 Euro! 

Gibt es hier gute Qualität für einen günstigen Preis?

Und das Ergebnis zeigt: Für einen guten Luftbefeuchter muss schon etwas Geld investiert werden. Die Luftfeuchtigkeit verbesserte sich nur in den Räumen, in denen das mittelpreisige und teure Gerät getestet wurden. Die sind bei Betrieb zwar nicht ganz geräuschlos, aber beim günstigen Gerät blieben die Werte nahezu unverändert.  

Es empfiehlt sich gleichzeitig auch immer in ein entsprechendes Messgerät zu investieren: Die übermäßige Feuchtigkeit kann nämlich zu Schimmelbildung führen! Häufig sind solche Messgeräte auch schon in Digital-Uhren integriert.

Übrigens: Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit beugt nicht nur verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden vor, sondern wirkt sich auch positiv auf Haut und Haare aus! 

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