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Trisomie 21: Neun von zehn Schwangere treiben Babys mit Down Syndrom ab

Ultraschall
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche wegen Trisomie 21 steigt. © iStockphoto

Im Zweifelsfall dagegen

Immer besser lässt sich schon in der Schwangerschaft erkennen, ob es im Erbgut des Fötus schwere Störungen gibt. Eine Folge: In Deutschland kommen kaum noch Babys mit Trisomie 21, auch als Down-Syndrom bekannt, zur Welt. Kinder mit dieser Erbgutstörung haben zwar bessere Lebenschancen als je zuvor - doch nur noch selten werden sie ihnen gewährt. Etwa neun von zehn Schwangeren lassen hierzulande bei einer Trisomie einen Abbruch machen, schätzt Ralf Schild, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin (DGPGM). Im vergangenen Jahr wurde die Geburt eines Down-Syndrom-Kindes gar als Arztfehler vor Gericht verhandelt. Die Klage auf Schmerzensgeld wurde abgewiesen.

Wird eine Trisomie erst nach der gesetzlichen Frist für eine Abtreibung erkannt, kann es auch zu einer Spätabtreibung kommen. Diese ist in Deutschland theoretisch bis zum Entbindungstermin möglich.

Frage 1 von 1:

Würden Sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, wenn Sie wüssten, das Baby hätte Trisomie 21?

ODER
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