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Trichomonaden: Seltene Geschlechtskrankheit

Trichomonaden
Trichomonaden sind eine seltene Geschlechtskankheit © SENTELLO - Fotolia, Patrik Skovran - SENTELLO Fotogr

Trichomonaden sind Einzeller

In Deutschland leiden relativ wenige Frauen unter Trichomonaden, weltweit liegt die Zahl der Neuinfektionen pro Jahr aber bei etwa 120 Millionen.

Trichomonaden sind Einzeller, Geißeltierchen, die man sich außer beim ungeschützten Sex auch im Schwimmbad (wenn man in einer Pfütze sitzt) in der Sauna oder wenn man ein verunreinigtes Handtuch benutzt einfangen kann – allerdings eher selten.

Frauen mit guter Körperabwehr haben bei einer Trichomoniasis oft keine Beschwerden. Ansonsten ist ein unangenehm fischig riechender, grünlicher manchmal schaumiger Ausfluss das eindeutigste Merkmal der Infektion.

Trichomonaden: Behandlung mit Antibiotika

Außerdem juckt und brennt die entzündete Scheide. Wenn auch die Harnröhre von der Infektion betroffen ist, müssen die Patientinnen öfters zur Toilette und haben Schmerzen beim Wasserlassen.

Bei infizierten Schwangeren ist das Risiko hoch, dass sie vorzeitige Wehen bekommen.

Behandlung: Trichomonaden-Infektionen heilen nicht von alleine aus. Ärzte verschreiben Antibiotika, meistens eine hochdosierte Einmaltherapie. Die Heilungschancen sind gut, aber man kann sich immer wieder anstecken.

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