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Trauer-Bewältigung: Mutter reist mit Barbies der toten Tochter durch die USA

Sie sammelte 50.000 Dollar für ihre Dokumentation

Das Schicksal kann ein verdammt mieser Verräter sein. Daphne Yeager-Ostendorf verliert zuerst ihre neunährige Tochter und kurz darauf auch noch ihren Mann. Doch die 49-Jährige hat einen Weg gefunden, ihre Trauer zu verarbeiten.

Vor vier Jahren starb Tochter Olivia an einem Hirntumor. Drei Jahre lang kämpfte das kleine Mädchen gegen immer neue Metastasen, bis sie schließlich den Kampf gegen den Krebs verlor. Doch nicht nur den Tod ihres Kindes muss die Mutter überwinden. Daphnes Mann Holger brach beim Badmintonspielen plötzlich zusammen und starb an einem Herzstillstand.

Es klingt zunächst ein wenig kurios, aber wieder zurück ins Leben geholfen haben Daphne Yeager-Ostendorf die Barbies ihrer Tochter. Um ihren Verlust verarbeiten zu können, reist die New Yorkerin mit den Puppen durch die USA. Diese Trips filmt sie und macht eine Dokumentation daraus. Sie fährt an Orte, an denen sie gemeinsam mit ihrer Familie war und wo Olivia glücklich war. Daphne ist überzeugt, dass es das Beste ist, sich nicht zu verstecken und offen über den Tod ihrer Tochter und ihres Mannes zu reden - und trotz des Verlustes das Leben nicht zu vergessen. Was für eine tapfere Frau!

Sehen Sie Daphnes ganze Geschichte im Video.

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