Todeskeime bedrohen Vierlings-Frühchen: Sind Annegret Raunigks Babys in Gefahr?

Frühchen-Station von Darmkeimen befallen

Die Charité in Berlin sorgt derzeit für Schlagzeilen, denn auf der Frühchen-Station wurden lebensgefährliche Darmkeime, sogenannte Serratia-Keime, gefunden. Bereits vier Kinder sind infiziert und die Klinik teilte mit, dass jegliche Neuaufnahmen von Frühchen gestoppt wurden. Doch nicht nur deswegen geht der Fall durch die Medien, sondern auch wegen ihnen: den Säuglingen Dries, Bence, Fjonn und Neeta. Denn die Vierlinge sind die Kinder der 65-jährigen Annegret Raunigk. Sind ihre Babys jetzt in Gefahr?

Vor zehn Tagen wurden die Babys 14 Wochen zu früh in der Charité geboren und sorgten damit weltweit für Aufsehen. Denn mit ihnen hat sich Mutter Annegret Raunigk noch im Alter von 65 Jahren ihren Kinderwunsch mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung erfüllt. Doch mit dem Keimbefall in der Klinik wächst nun auch die Sorge um die Zwillinge.

Das Mädchen Neeta ist dabei das größte Sorgenkind. Sie ist mit gerade einmal 655 Gramm Gewicht und einer Größe von 30 cm auf die Welt gekommen. Eine Woche nach der Geburt musste sie bereits operiert werden. Doch nach der OP dann die Entwarnung: Neeta geht es gut. Doch jeglicher Kontakt zu krankheitserregenden Keimen kann für die Frühgeborenen in diesem Stadium lebensgefährlich sein.

Wir haben bei der Klinik nachgefragt - und bekamen eine erleichternde Antwort: Die Klinik gibt uns telefonisch Entwarnung. Den Vierlingen von Annegret Raunigk geht es gut! Die kranken Säuglinge wurden isoliert und werden nun von einem anderen Ärzteteam betreut. Und die beste Nachricht: Ihr Gesundheitszustand ist inzwischen stabil.

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