TIERE TIERE

Tod durch Kälte: Yorkshire Terrier bei Minusgraden ausgesetzt

Dieser Terrier ist erfroren
Dieser Terrier starb einen grausamen Kältetod © BeckerBredel, bub/ fb

Die herzlose Schandtat an einem unschuldigen Hund schockiert!

Ein Mensch ohne Herz? Gibt es sowas? Offensichtlich ja. Denn Anfang Februar ist ein kleiner Yorkshire Terrier-Rüde an einer Bushaltestelle in Fischbach-Camphausen von seinem Herrchen bei klirrender Kälte ausgesetzt worden! Doch damit nicht genug: Aufgrund der Gräueltat musste der kleine Vierbeiner einen bitteren Tod erleiden: Der hilflose Terrier erfror!

Dass den Hund bei herrschenden Minusgraden ein qualvoller Tod ereilen würde, muss dem kaltherzigen Besitzer klar gewesen sein. Unvorstellbar ist der Gedanke, wie sehr das Tier gelitten haben muss, bis der Kältetod ihn von seinem Elend erlöste. Sein tragisches Schicksal bleibt jedoch nicht unbeachtet. Zahlreiche Menschen und Tierschutzverbände sind von der grausamen Missetat schockiert und schreien nach Vergeltung. Ihnen ist es nun auch zu verdanken, dass die Ermittlungsarbeiten der Polizei einen äußerst erfolgreichen Verlauf nahmen. Denn dank zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung und den Tierschutzverbänden gelang es der Sulzbacher Polizei endlich, den Halter des toten Hundes ausfindig zu machen!

Welche Strafe auf den Tierquäler wartet, ist bislang noch unklar. In einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion heißt es lediglich: "Den Halter erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz." Eins steht jedoch fest: Keine Strafe der Welt wird das Unheil rückgängig machen, welches dem armen Yorkshire Terrier das Leben gekostet hat.

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