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Tochter (2) bekommt Tobsuchtsanfall im Restaurant: Vater postet rührende Erklärung

Vater und schreiende Tochter im Auto
"Eure Eltern haben dasselbe mit euch gemacht", ruft der Vater der Zweijährigen den Usern in Erinnerung.

"Wenn du dein Kind nicht unter Kontrolle hast, dann geh nicht mit ihm raus"

Es sollte ein gemütliches Beisammensein mit der Familie werden. Vater Clint Edwards, Mutter Mel und das zweijährige Töchterchen sitzen am Tisch eines Restaurants. Plötzlich fängt das kleine Mädchen an zu schreien und hört nicht mehr auf. Einen triftigen Grund gibt es nicht, dafür aber viele feindselige Blicke von Menschen, die sich durch das Geschrei gestört fühlen und mit ihrer Reaktion deutlich zeigen, was sie von den Eltern des weinenden Kindes halten: Bekommt euer Kind unter Kontrolle oder bleibt Zuhause! Auf der Facebook-Seite seines Daddy-Blogs 'No Idea what I'm Doing' hat Edwards den Restaurantgästen nun eine Antwort geschrieben, die sie vielleicht dazu bringt, ihre Meinung zu überdenken.

"Niemand, der Kinder hat, hätte mir diesen strengen Blick zugeworfen"

Dass Kinder nicht immer 'vernünftig' sind oder auf ihre Eltern hören, müsste doch eigentlich jeder wissen - wir waren doch schließlich alle mal Kinder. Einige Menschen scheinen jedoch vergessen zu haben, dass es ein langwieriger Prozess ist, den Kleinen beizubringen, was richtig und was falsch ist und wie sie sich in der Öffentlichkeit zu verhalten haben - bis sie selbst Eltern werden. Das zumindest erlebte ein Vater aus Oregon in den USA vor kurzem.

Auf Facebook postete Clint Edwards ein Bild von sich und seiner schreienden Tochter, mit der er aus dem Restaurant 'Red Robin' flüchten musste. Denn das zweijährige Mädchen hatte während des Essens einen Tobsuchtsanfall bekommen. Begleitet wurden der Vater und die schreiende Tochter beim Hinausgehen von genervten, verständnislosen und feindseligen Blicken der anderen Restaurantbesucher. "Jeder schaute mich an, die meisten hatten keine Kinder, vermute ich. Niemand, der Kinder hat, hätte mir diesen strengen Blick zugeworfen mit gekräuselten Lippen, der mir deutlich zu verstehen gab: 'Wenn du dein Kind nicht unter Kontrolle hast, dann geh nicht mit ihm raus", heißt es in dem Facebook-Post. "Aber nein. Ich kann sie nicht kontrollieren. Nicht die ganze Zeit über. Noch nicht. Sie ist erst zwei und es braucht Jahre, um ihr beizubringen, wie man sich in der Öffentlichkeit verhalten muss und der einzige Weg, um ihr das zu verdeutlichen, ist, dass ich mit ihr rausgehe und ihr zeige, was richtig und was falsch ist."

"Eure Eltern haben dasselbe mit euch gemacht", ruft der Vater der Zweijährigen den Usern in Erinnerung. "Kinder irritieren andere, wenn sie in einem Restaurant laut sind. Ich weiß. Ich erlebe es immer wieder. Aber bevor ihr wütend werdet und urteilt, solltet ihr erkennen, dass das, was ihr da beobachtet keine schlechten Eltern sind, sondern viel mehr Eltern, die hart an der Situation arbeiten. Ihr schaut auf etwas, das sich 'ein Kind zum Erwachsenen erziehen' nennt."

Klare Worte, die sich der eine oder andere vielleicht zu Herzen nehmen sollte.

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