Testosteron: Doping mit Hormonen hat riskante Nebenwirkungen

01.02.13 15:15
Wer seinen Muskelaufbau mit Testosteron beschleunigen möchte, muss mit Nebenwirkungen rechnen.
Bildquelle: dpa bildfunk
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Muskelaufbau mit Testosteron hat gefährliche Nebenwirkungen

Hormone sind keine Frauensache! Bei Männern in der Bodybuilder-Szene und auch bei Leistungssportlern sehr angesagt sind Anabolika, zu denen auch das Hormon Testosteron und synthetische Varianten davon gehören. Hormone wie Testosteron fördern den Muskelauf- und den Fettabbau und sind deshalb beliebte Doping-Mittel. Diese Substanzen haben allerdings üble Nebenwirkungen.

Während die Anabolika-Akne nur unangenehm und hässlich ist, sind auch lebensgefährliche Folgen häufig: Schwere Leberschäden und Herzprobleme bis zum ‚Sekundentod‘ durch Herzversagen werden der Anabolika-Einnahme zugeschrieben. Forscher am Massachusetts General Hospital stellten 2010 fest, dass langfristiger Testosteron-Missbrauch die Pumpleistung der linken Herzkammer halbiert. Das gilt als wichtiger Risikofaktor für Herzversagen.

Dass ausgerechnet den testosteron-gemästeten ‚Supermännern‘ ausgeprägte Brüste wachsen, kann auch nicht in deren Sinn sein, ist aber nicht selten. In diese Kategorie gehört auch der ‚Schrumpfhoden‘ mit Zeugungsunfähigkeit, der sich durch Testosteron-Doping einstellt. Die Liste weiterer Nebenwirkungen ist lang. Dazu gehören Schlaganfall, Gedächtnisstörungen und Depressionen.

Testosteron-Doping: Unreine Substanzen und Überdosierung

Zu diesen gewissermaßen zwangsläufigen Nebenwirkungen der Testosterone gesellen sich weitere Gesundheitsprobleme, die mit der illegalen Verwendung und Herstellung zu tun haben. Oft sind die Substanzen nicht rein, gelegentlich kommt es auch zu akut gefährlichen Überdosierungen.

Ungewollt nehmen Männer gelegentlich aber auch weibliche Hormone ein: nämlich per Sonnencreme. Der in manchen Sonnenschutzmitteln enthaltene Wirkstoff 4-MBC, Handelsname Eusolex 6300 oder Parsol 5000, verhält sich nämlich im Körper wie Östrogen. Es steht darüber hinaus im Verdacht, Brustkrebs zu fördern und Schilddrüsenunterfunktion zu verursachen.

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