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Test: Das sind die besten Kinderfahrradhelme

Test: Das sind die besten Kinderfahrradhelme
Ein absolutes Muss für Kinder, die Fahrrad fahren: Ein guter Helm. Der ADAC hat Kinder-Fahrradhelme getestet. © pressmaster - Fotolia

Den besten Schutz vor schweren Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen bieten Fahrradhelme. Doch die sehen oft richtig uncool aus und werden vor allem von älteren Kindern und Jugendlichen abgelehnt. Die Skater- oder Freestyle-Helme kommen hingegen optisch besser an. Aber sind sie auch genauso sicher wie die klassischen Kinder-Fahrradhelme? Im ADAC-Test überzeugten immerhin zwei von vier geprüften Freestyle-Helmen für Kinder und Jugendliche.

Ein Fahrradhelm ist besonders für Kinder ein Muss! Auch, wenn er nicht besonders stylisch aussieht. Alternativen bieten Helme aus der Skaterszene – sie sind bei den meisten Kids sogar echt angesagt. Allerdings sind sie oft nicht so gut wie die normalen Fahrradhelme. Vor allem im Tragekomfort gibt es Minuspunkte für den coolen Kopfschutz, denn eben das - cool - sind diese Helme oft nicht: Es fehlt eine ausreichende Belüftung und dunkle Farben lassen aus Bikern im Sommer Hitzköpfe werden. Doch es gibt Ausnahmen.

Testergebnis 'befriedigend' für Freestyle-Fahrradhelme

Die Freestyle-Helme ‚Kid 3‘ von UVEX und der Abus ‚Scraper Kid‘ bekamen im Gesamturteil ein ‚Befriedigend‘. ‚Befriedigend‘ waren sie auch hinsichtlich Komfort und Trageeigenschaften. In puncto Unfallschutz gab es für den UVEX-Helm die Note ‚gut‘.

Nur ‚ausreichend‘ waren hingegen die Skater-Helme ‚POC Receptor flow‘ und ‚Bell Faction‘. Sie sind nicht zu empfehlen, da sie keine Reflektoren oder Beleuchtung haben und im Dunkeln nicht zu sehen sind. Für dieses Kriterium gab es die Note ‚mangelhaft‘.

Neben den vier Freestyle-Helmen testete der ADAC auch vier klassische Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche. Die Modelle ‚Limar 242‘ und ‚KED Meggy Originals‘ kamen von allen Helmen am besten weg: Sie wurden mit ‚gut‘ bewertet. Die Helme ‚Casco FM-Generation‘ und ‚Giro Flurry‘ bekamen die Note ‚ausreichend‘. Ein ‚Mangelhaft‘ gab es wie bei den beiden Freestyle-Modellen für die ‚Erkennbarkeit‘: Im Dunkeln sind auch diese Helme mangels Reflektoren nicht sichtbar, also ‚mangelhaft‘.

Tipp: Lassen Sie Ihr Kind bei der Helm-Wahl mitentscheiden. Probieren Sie mehrere Modelle aus und überprüfen Sie den Sitz des Helms. Achten Sie bei einem Helm auf helle Farben, Reflektoren und eine Beleuchtung. Eine Beratung durch das Fachpersonal ist auch sinnvoll.

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