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Temperaturmessung: Angeblich unfruchtbare Frau wird schwanger

Schwanger dank Temperaturmessung
Schwanger dank Temperaturmessung Caroline galt als unfruchtbar 00:00:59
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Caroline Price galt als unfruchtbar

Die 30-jährige Caroline Price aus England wünschte sich nichts sehnlicher als ein Baby. Drei Jahre lang versuchte sie schwanger zu werden - erfolglos. Die Ärzte sagten ihr, dass sie unfruchtbar sei und keinen Eisprung habe. Doch dann probierte sie eine neue Methode aus, und plötzlich rückte der Kinderwunsch in greifbare Nähe.

Temperaturmessung verhilft zur Schwangerschaft

Fast hätten Caroline Price und ihr Mann Tom Price den Traum vom eigenen Baby aufgegeben. Bei der 30-Jährigen wurde das PCO-Syndrom diagnostiziert. Dies ist eine Hormonstörung, die einen Kinderwunsch erschwert. Bei Caroline führte das Syndrom laut den Ärzten zur Unfruchtbarkeit: Sie bekomme dadurch keinen Eisprung mehr. Ein Schock für das junge Paar.

Doch Aufgeben kam nicht infrage. Als letzten Versuch benutzte Caroline eine besondere Methode der Fruchtbarkeitsmessung: Sie überwachte mit einem Ovulationstracker namens 'OvuSense' ihre Körpertemperatur. Diese Methode ist der Basaltemperatur-Messung ähnlich. Bei 'OvuSense' wird durch einen vaginalen Sensor permanent, d.h. alle fünf Minuten im Schlaf, die Körpertemperatur der Frau gemessen. Der Sensor misst die Ausschüttung des Hormons Progesteron, das vermehrt um den Eisprung herum produziert wird.

Und die Ergebnisse zeigten bei Caroline Price: Die angeblich unfruchtbare Frau hatte einen Eisprung, der nur verhältnismäßig spät im Zyklus erfolgte. Diese Erkenntnis ließ das Paar aufatmen, und schon bald ging der Kinderwunsch endlich in Erfüllung.

In Deutschland gibt es ebenfalls einen sogenannten 'Ovularing', der nach dem gleichen Prinzip arbeitet.

Das glückliche Ende nach drei langen Jahren des Wartens sehen Sie im Video.


Hier erfahren sie mehr zu den Themen Fruchtbarkeitsrechner und Kinderwunsch.

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