Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen: Vorsicht vor Phishing-Mails

Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen
Die Telekom warnt vor gefährlichen Spam-Mails, die als Rechnung getarnt sind. Empfänger sollten die den Anhang keinesfalls öffnen und die Mail löschen. © dpa, Z1003 Jens Büttner

Online-Kriminelle versenden gefälschte Telekom-Rechnungen

Die Telekom warnt einmal mehr vor Online-Kriminellen, die gefälschte Rechnungen im Namen des Mobilfunkunternehmens versenden.

Seit dem 5. November kursieren die gefälschten Rechnungen der Telekom per E-Mail. Sie enthalten gefährliche Trojaner, die die meisten Virenscanner noch nicht identifizieren können. Bereits im Mai diesen Jahres waren gefälschte Telekom-Rechnungen im Umlauf.

Die Telekom warnt auf ihrer Internetseite eindringlich vor dem Anklicken der gefälschten Rechnungen und rät, verdächtige E-Mails sofort vom Computer zu löschen.

Woran erkannt man eine gefälschte Rechnung?

Kunden können sich sicher sein, dass es sich um eine gefälschte Rechnung handelt, wenn im Betreff der E-Mail die individuelle Buchungskontonummer fehlt. Außerdem fehlt bei Privatkunden in der E-Mail meist die persönliche Ansprache unter Nennung des korrekten Kundennamens. Wenn Sie also eine E-Mail erhalten, die nicht personalisiert und namentlich an Sie gerichtet ist, sollten Sie vorsichtig sein.

Telekom rät, den Rechnungsbetrag online zu vergleichen

Telekom-Kunden sollten außerdem ihren Rechnungsbetrag auf der offiziellen Webseite der Telekom im Kundencenter einsehen und ihn mit dem auf der Rechnung ausgewiesenen Betrag vergleichen. Der im Kundencenter angegebene Betrag ist auf jeden Fall richtig. Wird in der E-Mail ein anderer Betrag genannt, handelt es sich um eine Fälschung, die sofort gelöscht werden sollte.

Doch was tun, wenn der Download-Link in einer Phishing-Mail bereits angeklickt wurde? In einem solchen Fall sollten Sie umgehend Ihren Rechner auf Viren und andere Schadsoftware überprüfen. Im Internet gibt es etliche kostenlose Virenschutz-Programm und solche, die man 30 Tage frei testen kann.

Da der Virus aus den aktuellen Phishing-Mails noch relativ neu ist und noch nicht von allen Virenschutz-Programmen erkannt wird, sollte ein Systemscan im Abstand von einigen Tagen wiederholt werden. Normalerweise aktualisieren die Betreiber von Antiviren-Programmen ihre Software jede Woche.

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