Teenie-Mutter stirbt nach der Geburt ihrer Zwillinge

48 Stunden nach der Geburt ist die junge Engländerin tot

Die Geburt ihrer Zwillinge soll der schönste Moment in Sophies jungen Leben werden. Sie kann es kaum erwarten, ihre Babys endlich im Arm halten zu dürfen. Doch bei der Geburt kommt es zu Komplikationen und die 19-Jährige stirbt – ohne ihre Kinder auch nur einmal gestreichelt zu haben. Das berichtet die 'Daily Mail'.

Teenie-Mutter stirbt bei der Geburt ihrer Zwillinge
Die Geburt ihrer Zwillinge sollte für Sophie der schönste Moment in ihrem Leben werden. © Caters News Agency

Die Geburt der Zwillinge läuft alles andere als reibungslos: Neun Wochen vor dem errechneten Geburtstermin leidet Sophie Burgess plötzlich an Bauchkrämpfen und muss von ihrem Partner Alex (23) ins Krankenhaus gebracht werden. Weil die Krämpfe immer schlimmer werden, entscheiden sich die Ärzte dazu, die Geburt einzuleiten. Ihr Sohn Oliver kann zunächst auf natürliche Weise geboren werden, der zweite Zwilling, Tochter Evie, muss per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden.

Zu viel für die junge Mutter. Sie verliert das Bewusstsein und muss auf die Intensivstation, wo eine Blutvergiftung diagnostiziert wird. Nur 48 Stunden nach der Horror-Diagnose und der Geburt ihrer Kinder gibt Sophies Körper auf. Sie hat ihre Babys, auf die sie sich so gefreut hat, nicht einmal ansehen oder in den Arm nehmen können. "Es ist so traurig, dass meine Schwester niemals ihre Kinder halten konnte“, erzählt ihr Bruder Craig im Gespräch mit 'Daily Mail‘. Und auch ihre Freundin Ria Norris ist sich sicher: "Sie hätte eine fantastische Mutter abgegeben.“

Wie es zu der Blutvergiftung kommen konnte, ist noch unklar. "Das Personal der Geburtsstation und der Intensivstation ist tief betroffen von Sophies Tod“, sagt Jonathan Odum vom Wolverhampton Hospital. Der Tod der jungen Pflegerin soll nun genauer untersucht werden.

Die Babys sollen ihre Mutter niemals vergessen

Vater Alex wird seine Kinder nun alleine aufziehen müssen, auch wenn Sophies Familie ihm helfen wird, wo sie nur kann: "Sophie war meine einzige Tochter. Obwohl wir am Boden zerstört sind, unterstützen wir uns gegenseitig als Familie“, weiß ihre Mutter Amanda. Der junge Vater verhalte sich trotz der schwierigen Situation mehr als vorbildlich: "Alex ist ihnen seitdem nicht von der Seite gewichen.“

Sophies Tod erschüttert nicht nur ihre Familie und das Krankenhauspersonal, auch im Internet ist die Anteilnahme groß. Auf einer Spendenseite sind schon rund 5500 Euro für die junge Familie zusammengekommen und es soll noch mehr werden. Alex und seine Familie wollen nun dafür sorgen, dass Oliver und Evie ihre Mutter niemals vergessen.

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