Tease and Denial: So wird’s heiß zwischen den Laken

Tease and Denial ist ein erotisches Spiel für Pärchen
Tease and Denial kann Pepp ins Bett bringen © picture alliance / Bildagentur-o

Sie wollen die Erregung Ihres Partners so steigern, dass er es kaum mehr aushält? Dann versuchen Sie es doch einmal mit „Tease and Denial“. Diese Sexpraktik wird ihn bestimmt in den Wahnsinn treiben.

Es gibt viele Sexspielchen und Praktiken, die für einen noch intensiveren Orgasmus sorgen sollen. So auch die „Tease and Denial“-Praktik. Wie das Teasing funktioniert, verraten wir Ihnen hier.

Was ist Tease and Denial genau?

Tease and Denial (Necken und verweigern) oder auch Orgasm Denial (Orgasmus Verweigerung) zielt darauf ab den Sexpartner sehr nah an den Orgasmus zu bringen und kurz davor mit der Stimulation aufzuhören, um den Orgasmus hinauszuzögern.

Hier wird vor allem mit dem Verlangen, aber auch mit sexueller Frustration gespielt. Dieses künstliche Herauszögern des Orgasmus soll für einen besonders starken Höhepunkt am Schluss des Liebesspiels sorgen.

Ist „Tease and Denial“ eine BDSM-Praktik?

Oft wird Tease and Denial bei BDSM-Sessions eingesetzt und kann so weit gehen, dass bei Männern sogenannte „Blue Balls“ (blaue Hoden) auftreten. Hier wurde dem Mann der Orgasmus so häufig verweigert, dass die Durchblutung der Geschlechtsteile dermaßen ansteigt, dass sich die Hoden bläulich verfärben. Dies kann unter Umständen sogar recht schmerzhaft für den Mann sein, was in diesem Fall auch gewünscht ist.

Allerdings muss man die Praktik nicht in Zusammenhang mit SM oder Bondage bringen. Auch Menschen mit weniger stark ausgeprägten sexuellen Vorlieben können eine softe Version des Teasings praktizieren.

Soft Tease and Denial für jedermann

Beim Tease and Denial ist es sehr wichtig ein gutes Gespür dafür zu haben, wann der Partner kurz vor dem Höhepunkt steht. Um das herauszufinden, kann man bereits eine Art Teasing anwenden. Am besten geeignet sind hier Hand- oder Blowjob, da Sie hier die komplette Kontrolle über die Stimulation haben.

Beginnen Sie langsam mit der Stimulation und beobachten Sie seine Reaktionen. Halten Sie zwischendrin immer mal wieder inne, um seine Erregung nicht gleich zu Beginn auf die Spitze zu treiben. Vergessen Sie nicht: Beim Tease and Denial geht es vor allem darum, den Orgasmus möglichst lange hinauszuzögern.

Nach einiger Zeit können Sie die Stimulation verstärken und ihn das erste Mal an den Rand des Orgasmus bringen, sogenanntes Edging. Hier sollten Sie äußerst aufmerksam sein, um die Schwelle nicht zu überschreiten. Wenn Sie merken, dass es bald so weit ist, verlangsamen Sie Ihre Bewegungen, verringern den Druck und die Berührungen. Wenn Sie merken, dass die Erregung wieder abflacht, legen Sie wieder einen Zahn zu. Dieses Vorgehen wiederholen Sie einige Male, bis Sie ihm seinen unvergesslichen Orgasmus gewähren.

Oft wird es von Männern als frustrierend empfunden, wenn ihnen der Orgasmus verweigert wird. Daher sollten Sie vorher kommunizieren, was Sie mit ihm vorhaben, um Konflikten vorzubeugen.

Umgekehrt funktioniert diese Sexpraktik übrigens auch. Lassen Sie sich doch auch einmal von Ihrem Partner ein bisschen teasen.

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