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Tattoo-Schmerzen: An diesen Körperstellen tut es am meisten weh

DAS sind die schlimmsten Tattoo-Stellen!
DAS sind die schlimmsten Tattoo-Stellen! Aua, das tut weh... 00:02:06
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Dass ein Tattoo Schmerzen auslöst, ist klar - doch wo zieht's besonders?

Sie sind schön anzusehen, aber teilweise wirklich schmerzhaft beim Stechen: Tattoos. Tätowiererin Anastasija Eckert zeigt Ihnen die schmerzhaftesten Stellen und erklärt, wie Sie sich für das richtige Motiv entscheiden.

Grundsätzlich gelten die Außenseiten unserer Arme als unempfindlichste Stellen. Dort verlaufen vergleichsweise wenige Nervenbahnen und eine dicke Hautschicht schützt unsere Knochen. Sensibler sind da schon Unterschenkel, der obere Rücken und der Po.

Wer Schmerz gut aushalten kann, wählt waghalsigere Stellen wie Brust, Kopf, Füße und Handgelenke. Am schmerzhaftesten sind Tattoos an den Stellen, wo unsere Haut am dünnsten ist und direkt über den Knochen liegt. Dazu zählen Rippen, Dekolleté, Arm- und Kniebeuge sowie die Achseln und der Intimbereich. Pro Sekunde sticht die Nadel nämlich ganze 120 Mal circa einen halben Millimeter in Ihre Haut.

Schmerzen sind jedoch auch eine persönliche Empfindung. Jeder Mensch hat eine unterschiedlich hohe Schmerztoleranz. Auch äußere Einflüsse unseres Alltags wie zum Beispiel Stress oder Müdigkeit senken unsere Schmerztoleranz.

Gehen Sie nur zu Profis!

Wenn Sie sich ein Tattoo stechen lassen wollen, sollten Sie wirklich sicher sein. Fangen Sie besser mit einem kleinen Motiv an. Bevor Sie sich unter die Nadel legen, zeichnen Sie ihr Tattoo einmal mit Kajal vor, um zu schauen, ob es Ihnen gefällt oder lassen Sie es sich mit Hennafarbe aufmalen. Einmal gestochen bleibt es für immer!

Und die Farbe? Schwarz ist zeitlos, kann aber bei bestimmten Motiven auch leblos wirken. Daher werden sogenannte Watercolour-Tattoos immer beliebter. Der Tätowierer erzeugt damit einen Wasserfarbverlauf-Effekt.

Achtung: Bunte Tattoos enthalten oft giftigere Stoffe als die gängige Schwarze Tinte - somit lösen farbige Tattoos häufiger Allergien aus. Zudem steigert ein Abbauprodukt der bunten Tusche das Krebsrisiko.

Wenn Sie grundsätzlich eine empfindliche Haut haben, sollten Sie vorher das Gespräch mit Ihrem Hautarzt suchen. Achten Sie außerdem beim Tätowieren auf eine natürliche Tinte ohne Zusatzstoffe und einen hygienischen Zustand des Studios (und der Nadel).

Das frisch gestochene Tattoo sollte vier Wochen vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt und täglich eingecremt werden, um einer Entzündung vorzubeugen.

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