"Supergeil"-Spot ist der Hit im Netz

Millionen lieben den Mann mit Bart

"Es ist...supergeil, du bist...supergeil." Werbung funktioniert nur mit jungen, schlanken Models? Von wegen. Dieser Supermarkt-Spot zwischen Kühlregal und Kaffeekränzchen ist der Hit in den sozialen Netzwerken. Millionen Klicks beweisen, wie man ein angestaubtes Image loswerden kann.

"Supergeil"-Spot ist der Hit im Netz
Supercrunchy, supertasty, supercrazy - supergeil.

Selbst der Schauspieler Friedrich Lichtenstein, der den bärtigen Mann im Spot mimt, war zunächst skeptisch: "Also, wenn man Werbung für einen Supermarkt macht, findet man das erstmal komisch - ich auch. Aber dann habe ich ja erfahren, wie die das machen wollten und das fand ich gut und da war ich sofort dabei!" Mit anderen Worten, er fand es "supergeil". Seit der Veröffentlichung des Spots ist er selbst auch außerhalb des Netzes ein Phänomen.

Es ist genau dieser Überraschungseffekt, der solche Spots erfolgreich macht. Wenn zum Beispiel ein Flachbildschirm zum Bürofenster wird und sich Bewerber beim Vortsellungsgespräch über die Apokalypse erschrecken, funktioniert das. Genauso der Clip, bei dem ein schwarzes Paket einem Zusteller übergeben wird. Was der Bote jedoch nicht weiß: Die wärmeempfindliche Folie, mit der das Paket eingepackt ist, verändert bei Sonneneinstrahlung die Farbe. Und darunter befand sich Werbung für die Konkurrenz. Ganz schön aufwendig, was sich die Werbeagentur für den Kunden ausgedacht hat und das alles von sich aus - ohne Auftrag. Den Internet-Nutzern gefällt's. Endlich darf Werbung auch unterhalten und nicht mehr nur penetrieren. Das finden wir alle toll bzw. supergeil. Die Macher des Supermarkt-Spots liefern übrigens noch Bonusmaterial mit dem Kult-Opa.

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