Süßes Panda-Baby entpuppt sich als Hund: Tierquälerei für Touristen

Süßes Panda-Baby entpuppt sich als Hund
Süßes Panda-Baby entpuppt sich als Hund Tierquälerei für Touristen 00:00:40
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Gegen den Besitzer wird bereits ermittelt

Auf Russlands Straßen läuft ein zuckersüßes Pandajunges herum. Zumindest sieht das Tier auf den ersten Blick so aus. In Wahrheit handelt es sich um einen Hund der Rasse Chow Chow. Er wurde von seinem Besitzer - einem Fotografen - so umgestyled, dass er aussieht wie der goldige Nachwuchs eines Pandabären und darauf fahren die Touristen vor Ort total ab. Dass das Tier bei rund 40 Grad einfach nur leidet, bemerkte zunächst niemand.

Dem Fotografen droht eine Strafe

Wie die 'Daily Mail' berichtet, wird der als Pandajunges getarnte Hund in Russland von Mensch zu Mensch weitergereicht. Sein Besitzer macht schnell ein Foto von dem süßen Tier in den Armen eines Touristen und schon geht es weiter. Schlecht läuft der Job für den kreativen Fotografen nicht, aber für den armen Vierbeiner ist der Einsatz als Touristen-Attraktion bei Temperaturen um die 40 Grad einfach nur eine Qual.

Das bemängelten auch einige Augenzeugen und riefen die Polizei. Die wurde über einen Pandabären informiert, der sich dann als angemalter Hund entpuppte. Doch Tierquälerei bleibt es in jedem Fall. Deshalb ermitteln Russlands Polizisten nun gegen den Fotografen. 

Laut Zeugenaussagen wurde der Mann auch schon mit anderen Tieren gesehen, die er ebenfalls für kommerzielle Zwecke benutzte - zum Beispiel mit einem Löwenjungen oder einem wilden Greifvogel. Sollte der Fotograf die Tiere illegalerweise halten, droht ihm jetzt eine Strafe.

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