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Stuhlgang: Fünf Fehler beim Gang zur Toilette

Fünf vermeidbare Fehler beim Stuhlgang
Fünf vermeidbare Fehler beim Stuhlgang Hämorrhoiden, Verstopfungen und das falsche Klopapier 00:00:49
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Stuhlgang: Jeder von uns hat ihn und viele von uns machen dabei Fehler. Außerdem kann der Stuhlgang einiges über unsere Gesundheit aussagen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über den Gang zur Toilette wissen sollten.

Schwimmer oder Sinker? Hell, dunkel oder vielleicht sogar grün? Stuhlgang kann durch Farbe und Beschaffenheit so einiges verraten. Außerdem kann man einiges falsch machen bei der Darmentleerung.

Stuhlgang: Was sagt die Farbe über meine Gesundheit aus?

Die Farbe des Stuhlgangs kann je nach dem, was wir gegessen haben, variieren. Doch manchmal weist die veränderte Farbe des Kots auf mögliche Krankheiten hin. Das sollten Sie wissen:

Mittelbrauner Stuhlgang: Kot ist in der Regel braun. Wenn er ein gesundes Mittelbraun hat und auch die Konsistenz weder zu hart noch zu weich ist, ist alles in Ordnung.

Dunkelbrauner Stuhlgang: Sehr dunkler Stuhlgang kann auf Blutungen im oberen Darmbereich hinweisen.

Rötlicher Stuhlgang: Rötlicher Stuhl kann auf Blut im Stuhl hinweisen. Eine hellrote Schicht auf dem Stuhl deutet auf frisches Blut hin.

Aber Achtung: Auch Rote Beete kann dazu führen, dass der Stuhl eine rotbraune Farbe annimmt. In diesem Fall ist die ungewöhnliche Färbung kein Grund zur Sorge.

Dunkelgrüner Stuhlgang: Haben Sie vor Kurzem viel Salat oder Spinat zu sich genommen? Dann kann dies der Grund für einen grünlichen Stuhlgang sein. Sollten Sie allerdings außerdem unter starkem Durchfall leiden, kann das ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion sein.

Weißer Stuhlgang: Sogenannter acholischer Stuhlgang kann auftreten, wenn die Stoffe, die aus der Gallenblase kommen, nicht zum Verdauungsbrei gelangen. Hierfür können Gallensteine oder Tumore verantwortlich sein.

Auch hier kann die Ernährung Einfluss auf die Farbe des Stuhls haben. Sollten Sie also nur kurzfristig sehr hellen Stuhlgang haben, ist das in der Regel kein Grund zur Sorge.

Gelblicher/Ockerfarbener Stuhlgang: Wenn der Stuhlgang gelblich ist, kann das auf einen Fettstuhl hinweisen. Hier gelangen unverdaute Fette in den Stuhl. Das kann bei Nahrungsunverträglichkeiten und Problemen mit der Bauchspeicheldrüse auftreten.

Wichtig: Sollte der Stuhl über einen längeren Zeitraum eine ungewöhnliche Färbung annehmen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Krankheiten abklären zu lassen.

Die Konsistenz des Stuhlgangs

Die perfekte Konsistenz von Stuhlgang ist eine wohlgeformte nicht zu harte Wurst. Doch gibt es auch viele andere Konsistenzen, die darauf hinweisen können, dass Sie etwas an Ihrer Ernährung ändern sollten:

Rissig, hart, wurstförmig: Sollte der Kot so aussehen, ist das ein Zeichen dafür, dass zu wenig Flüssigkeit im Verdauungstrakt ist. Nehmen Sie mehr Wasser zu sich, dann sollte das Problem bald behoben sein.

Klumpiger Stuhlgang:

Hart: Auch hier sollten Sie mehr Flüssigkeit und Ballaststoffe zu sich nehmen. Obst, Gemüse und Nüsse können helfen die Verdauung wieder in Ordnung zu bringen.

Weich: Weiche Kötel treten oft bei Menschen auf, die häufiger am Tag ihren Stuhlgang verrichten.

Weich und schmierig: Ist der Stuhl sehr klebrig und riecht streng, kann das auf Fette im Stuhl hinweisen. Hier können Galle, Bauchspeicheldrüse oder auch eine Glutenunverträglichkeit verantwortlich sein.

Weich und formlos/Durchfall: Sollte der Stuhl sehr weich oder gar flüssig sein, handelt es sich um leichten Durchfall. Der kann auftreten, wenn Sie etwas sehr Scharfes oder Falsches gegessen haben. Aber auch verschiedene Magen-Darm-Infekte können sich auf die Konsistenz des Stuhlgangs auswirken.

Wenn der Stuhl schwimmt

Der Stuhl schwimmt in der Regel dann, wenn zu viele Gase im Kot enthalten sind. Das kann durch die Aufnahme bestimmter Lebensmittel passieren. In der Regel normalisiert sich der Stuhlgang von alleine wieder. Auch Menschen mit Laktoseintoleranz haben nach der Aufnahme von Laktose oft schwimmenden Stuhl.

Sollte Ihr Stuhl länger als zwei Wochen schwimmen, ist ein Besuch beim Arzt notwendig. Erkrankungen, die mit schwimmenden Stuhl einhergehen, sind zum Beispiel Glutenunverträglichkeit, Mukoviszidose oder das Kurzdarmsyndrom.

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