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Stressabbau im Büro: So funktioniert‘s

Stressabbau im Büro: So funktioniert‘s
Lassen Sie sich nicht so stressen! © Getty Images/iStockphoto, Poike

Mit diesen Tipps wird Ihr Büroalltag etwas entspannter

Zählt man alle Stunden zusammen, die wir in unserem gesamten Leben arbeiten, kommen stattliche acht Jahre dabei raus. Mit unseren Arbeitskollegen verbringen wir im Schnitt mehr Zeit als mit unserer Familie. Aber wenn das Büro schon ein zweites zu Hause für uns sein soll, dann bitte auch ein stressfreies. Und so klappt’s mit dem entspannten Arbeiten.

#1 So entspannen Führungspersönlichkeiten

Was haben Modedesignerin Isabel Marant und US-Vogue-Chefin Anna Wintour gemeinsam? Sie sind nicht nur beruflich äußerst erfolgreich, sondern beginnen beide ihren Tag auch um die gleiche Uhrzeit, nämlich um 5:30. Und als wäre ihr Zeitmanagement nicht schon straff genug, sind die beiden auch noch echte Frühsport-Fans. Durch die frühmorgendliche Betätigung schaffen sie es, nicht nur tagsüber auf Hochform aufzulaufen, sondern gewinnen gleichzeitig auch etwas Zeit für sich.

Und das klingt doch gar nicht mal so schlecht. Dieser Meinung schließt sich auch Stressexpertin Louis Lewitan mit folgender Aussage an: „Morgenrituale helfen, die Balance zu wahren zwischen Pflichten und dem, was einem guttut.“ Natürlich muss es nicht immer Sport sein. Wie wär’s stattdessen mit Zeitung lesen oder spazieren gehen?

Video: Darum sollten Sie öfter mal seufzen!

Seufzen ist nicht nur gut zum Stressabbau, sondern auch gesund für Ihre Lunge! Beim normalen Atmen wird nämlich nicht die komplette Lunge ausreichend mit Sauerstoff gefüllt, weswegen wir unbewusst etwa alle fünf Minuten seufzen!

Darum sollten Sie öfter mal seufzen!
Darum sollten Sie öfter mal seufzen! Ihre Lunge wird es Ihnen danken 00:00:21
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#2 Was tun gegen dieses ewige Sitzen

Wenn es ums Sitzen geht, kommen wir um einen ergonomischen Arbeitsplatz nicht herum. Und für alle, denen diese nicht mehr ganz so geläufig ist, kommt hier ein kurzer Auffrischungskurs:

Um die Kopfhaltung so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte die oberste Zeichenzeile auf dem Bildschirm unterhalb der Augenhöhe liegen. Der Idealabstand zum Monitor sollt 60 Zentimeter betragen und die Tastatur sollte nicht weiter als zehn Zentimeter entfernt von der Tischkante liegen. Die Maus muss auch dann zu erreichen sein, wenn die Handgelenke auf der Tischplatte aufliegen. In der perfekten Sitzposition bilden die Beine einen 90-Grad-Winkel und die Füße stehen parallel und flach auf dem Boden.

#3 Nur nicht die Nerven verlieren

Selten werden unsere Nerven so auf die Probe gestellt, wie im hektischen Büroalltag. Ein Termin hier, ein Meeting dort. Hinzu kommt das nervige Klingeln und Vibrieren des Smartphones, dass uns erfolgreich mit noch mehr Mails unter Druck setzt. Aber genau dieses Multitasking, was uns tagtäglich abverlangt wird, führt dazu, dass wir mehr reagieren als funktionieren. Für langes Nachdenken bleibt einfach keine Zeit.


Das wiederum hat zur Folge, dass schnell unnötige Fehler und vor allem Frust entsteht. Hier hilft: Prioritäten setzten. Legen Sie selbst die Zeiträume fest, wann Sie welche Nachricht beantworten. Gegen Frust über Vorgesetzte und Kollegen hilft es, sich diesen von der Seele schreiben. Vielleicht wird es Zeit wieder ein Tagebuch anzufangen …

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