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Stillstreik: Ursachen und Hilfe, wenn das Baby die Brust verweigert

Das sind die 3 beliebtesten Stillpositionen
Das sind die 3 beliebtesten Stillpositionen Erfolgreich stillen 00:00:49
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Video: Das sind die 3 beliebtesten Stillpositionen

Eigentlich lief die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind die ersten Wochen und Monate problemlos. Dann plötzlich tritt es bei vielen ein, das Phänomen ‚Stillstreik‘. Warum Babys von einem Tag auf den anderen die Brust verweigern und dann nach einer Pause von mehreren Wochen wieder ganz normal stillen möchten, klären wir hier für Sie.

Strillstreik – Was ist das?

Ein Stillstreik hat nichts mit dem natürlichen und selbstbestimmten Abstillen eines kleinen Kindes zu tun. Dieses geschieht langsam, stressfrei und über mehrere Wochen und Monate, meist erst nach dem ersten Lebensjahr eines Kindes.

Vom Stillstreik werden die meisten Eltern überrascht, denn er passiert von jetzt auf gleich. Das Baby verweigert mit einem Mal die Brust, auch wenn es diese bisher problemlos angenommen hat. Viele Babys bäumen sich gegen die Brust, reagieren mit weinen, schreien und Unruhe. So plötzlich wie die Ablehnung der Brust aber kommt, genauso plötzlich verschwindet diese auch wieder.

Stillstreik – Welche Ursachen gibt es?

Für einen Stillstreik gibt es eine große Anzahl an Ursachen, wir haben hier einige für Sie zusammengetragen:

  • Eine Erkältung oder eine Mittelohrentzündung beim Baby
  • Hat etwas Ihr Baby bei der letzten Stillmahlzeit erschreckt, zum Beispiel ein lautes Geräusch oder Ihr Schrei, als es Sie in die Brustwarze gebissen hat?
  • Ein zu starker oder zu schwacher Milchspendereflex
  • Wunde, verletzte Brustwarzen, spröde Haut und Mastitis können ebenfalls Ursache für den Streik an der Brust sein
  • Plötzliche Veränderungen im Umfeld, wie ein Umzug, Urlaub oder der Verlust einer Bezugsperson
  • Zahnende Babys beginnen oft mit einem Stillstreik, weil sie Schmerzen am Zahnfleisch haben
  • Magen-Darm-Grippe oder die Rückkehr der Menstruation bei der Mutter
  • Der Geschmack der Muttermilch hat sich stark verändert, z.B. durch das Essen von Knoblauch, Spargel, Pfefferminz oder scharfe Gewürze
  • Hat die Mutter ein neues Parfüm oder Deo oder riecht nach intensivem Sport anders, dann kann dies ebenfalls zu einem Stillstreik führen.

Es gibt jedoch noch viele weitere, individuelle Gründe, die bei Ihrem Baby zu einem Stillstreik führen könnten.

Wie bei einem Stillstreik vorgehen?

Wichtig ist, während des Stillstreiks die Ruhe zu bewahren, weiterhin alle drei Stunden Milch abzupumpen, und am besten den Schnuller wegzulassen, um eine Saugirritation zu vermeiden. Der Stillstreik braucht Zeit, da muss die Mutter durch. Einfach das Baby immer wieder anlegen, am besten im Halbschlaf – ganz plötzlich wird der Spuk nach ein paar Tagen oder Wochen auch wieder vorbei sein.

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