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Stilles Wasser ist gesünder als Wasser mit Kohlensäure

Darum ist stilles Wasser gesünder als Wasser mit Blubber!
Darum ist stilles Wasser gesünder als Wasser mit Blubber! Wasser ist nicht gleich Wasser 00:09:38
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Wasser ist nicht gleich Wasser

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt: Jeder sollte mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. Doch neue Studien zeigen jetzt: Wasser ist nicht gleich Wasser! Angeblich kann kohlensäurehaltiges Wasser den Körper übersäuern. Dies soll sich in Form von unreiner Haut, Müdigkeit und Infektanfälligkeit, aber auch in einem erhöhten Körpergewicht äußern. Zudem gibt es immer wieder Studien, die nahelegen, dass Wasser aus Plastikflaschen schädlicher ist als aus Glasflaschen. Und auch Wasserfilter stehen im Verdacht, unserer Gesundheit unter gewissen Umständen zu schaden. Was steckt hinter diesen Behauptungen? Was ist wahr, was stimmt nicht? Reporterin Miriam Werning geht diesen Fragen in einem spannenden Selbstversuch auf den Grund.

Sie selbst trinkt seit einem guten halben Jahr ausschließlich kohlensäurehaltiges Wasser. Die erste Frage, der Miriam nachgeht: Verändert sich wirklich etwas in meinem Körper, wenn ich nur noch stilles Wasser trinke? Um diese Frage zu beantworten, misst sie per Teststreifen zunächst ihren ph-Wert. Generell sollte der ph-Wert im Urin bei etwa sieben liegen. Der unserer Reporterin liegt jedoch deutlich unter sechs. Kann tatsächlich die Kohlensäure im Wasser schuld sein an dem sauren ph-Wert? Mit einem Videotagebuch dokumentiert sie die Umstellung auf stilles Wasser – die ihr schwerer fällt als angenommen.

Bevorzugen Sie Glas- statt Plastikflaschen

Parallel zum Experiment schickt Miriam Proben ihres Leitungswassers ins Labor, um die Trinkwasserqualität bestimmen zu lassen. Obwohl deutsches Leitungswasser einen guten Ruf genießt, können die Wasserleitungen im Haus – je nach Material -, aber auch Wasserhähne das Wasser verunreinigen. "Stoffe wie Blei, Kupfer oder Nickel lassen sich auch nicht abkochen", so Sönke Mücke vom Labor Ivario. Er erklärt, dass diese Stoffe vor allem bei Kleinkindern Konzentrationsprobleme bedingen oder die Entwicklung der Intelligenz beeinträchtigen können. Aufmerksam werden sollte man, wenn Leitungswasser aus einem Wasserhahn merkwürdig riecht oder schmeckt und nicht klar ist. Auch wenn Hunde das Leitungswasser nicht trinken wollen, kann das ein Indiz sein.

Und einer weiteren Frage will Miriam nachgehen: Macht es einen Unterschied, ob ich Wasser aus Glasflaschen oder aus Plastikflaschen trinke? Die Ärztin Barbara Hendel votiert ganz klar für Wasser aus Glasflaschen: "Mir ist es lieber, jemand reinigt sein Leitungswasser zu Hause als dass er Wasser aus Plastikflaschen trinkt." PET-Flaschen können Stoffe in das Wasser abgeben, die gesundheitsschädlich sein können. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich die Plastikflaschen erwärmen, wenn sie beispielsweise im Sommer im heißen Auto liegen. Dies hat auch ein Test von Stiftung Warentest im Jahr 2015 belegt.

Bringt es eigentlich etwas, sein Wasser zu filtern – oder hat dies keinen Effekt auf die Leitungswasserqualität? "ie oft sollte man den Filter wechseln, um eine Bakterienbesiedlung zu vermeiden? Und welches Wasser ist das Beste: Heilwasser, Tafelwasser oder ganz ordinäres Leitungswasser? Die Antworten darauf und die Auflösung der anderen Fragen sehen Sie im Video.

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