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Stillen ja oder nein? Diese Mutter bereut, gestillt zu haben – und erklärt warum

"Ich wünschte, ich hätte mein Kind nie gestillt."
"Ich wünschte, ich hätte mein Kind nie gestillt." So glücklich ist eine Mutter nach dem Abstillen 00:00:47
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„Ich wünschte, ich hätte nie gestillt“ Dieser Satz spaltet die Gemüter. Geäußert hat ihn Maddi Wright, eine junge Mutter aus Australien, in einem Instagram-Post. Dort schildert die junge Mutter in sehr ehrlichen Worten, was sie zu ihrem Still-Statement bewegt hat. Die Frage, Stillen ja oder nein, bewegt viele Mütter. Und wird oft sehr polarisierend und emotional geführt. Doch wenn man sich Zeit nimmt, um Maddie Wright und ihren Post wirklich zu verstehen, wird jede Empörung überflüssig. Wenn man es möchte.

„Ich wünschte, ich hätte mein Baby nie gestillt“

In Australien sind Maddie und ihr Ehemann Lloyd Wright aus der Serie ‚House Rules‘ bekannt. Auf ihrem Instagram-Account ‚maddi_and_lloyd‘ teilt sie ihr Leben mit ihren beiden Kindern Carter und Marlow mit der Welt. Doch jetzt erregt ein Post, den die junge Mutter verfasst hat, Aufsehen. In diesem Post schreibt Maddie, dass sie es bereut, ihren zweiten Sohn gestillt zu haben. „Drei Wochen nachdem ich meinen vier Monate alten Sohn abgestillt habe, bin ich ein neuer Mensch. Ich habe Energie, fühle mich nicht mehr so müde, kann anziehen was ich will, kann ins Fitnessstudio gehen und bin eindeutig eine bessere und geduldigere Mutter“. 

"Auch Mamas haben ein Recht darauf glücklich zu sein!“

Worte, die erst einmal stutzen lassen. Die einem vielleicht hart und lieblos vorkommen. Aber auch Worte, die eines sind: sehr ehrlich. Denn es gibt Mütter, die fühlen wie Maddie. Und die sich nicht trauen, so ehrlich zu sein. Aus Angst, angefeindet oder kritisiert zu werden. Eine Angst, die auch Maddie hatte. Doch wie es sich zeigt, war diese unbegründet. Denn zumindest viele der Kommentare unter ihrem Post waren positiv und unterstützend. „Wow. Du hast Wort für Wort meine Geschichte erzählt. Ich habe lange mit mir gekämpft, bis ich mit dem Stillen aufgehört habe und ich habe mir eine lange Zeit Vorwürfe gemacht. Jetzt – wenn ich zurückgucke – war es einfach die beste Entscheidung.“, schreibt eine Mutter.  Und: “Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und Gesundheit und Glück sind so wichtig für euer Kind und eure Familie”, eine andere.

Mit ihrem Post macht Maddie anderen Müttern Mut. Mut dazu, auf sich selbst zu hören, ehrlich mit sich zu sein und sich nicht dafür zu verbiegen, was andere von ihnen erwarten oder denken. Oder wie Maddie schreibt: „Es ist wichtig, dass sich Mütter im Klaren sind, dass es viele verschiedene Arten gibt eine Mutter zu sein. Und was man nicht vergessen sollte, auch Mamas haben ein Recht darauf glücklich zu sein!“ Wie wahr. Im Video können Sie sehen, was für eine liebevolle Mutter Maddie trotz ihres ‚lieblosen‘ Posts ist.

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