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'Stiftung Warentest' warnt: 'Recaro Optia'- und 'Jané Grand'-Kindersitze lösen sich beim Crash

Zwei Kindersitze versagen im Crashtest
Zwei Kindersitze versagen im Crashtest Dramatisches Video der 'Stiftung Warentest' 00:00:21
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Die Isofix-Haken der Kindersitze springen aus der Verankerung

Eigentlich ist das System total praktisch: Der Kindersitz wird auf dem Rücksitz des Autos in die Isofix-Station gedrückt - ein Klick, schon ist der Sitzt befestigt und das Kind sicher. Es sei denn, die Isofix-Haken des Kindersitzes lösen sich bei einem Unfall. Die 'Stiftung Warentest' warnt jetzt vor zwei Modellen, bei denen genau das passiert ist. 

Recaro und Jané können sich das Ganze nicht erklären

Im Crashtest versagte die Isofix-Verbindung der Kindersitze 'Recaro Optia' mit SmartClick Base (kostet rund 330 Euro) und 'Jané Grand' (ab 220 Euro zu haben). Beide Modelle lösten sich bei einem simulierten Aufprall aus der Verankerung und flogen in Richtung Fahrer- und Beifahrersitz, wie das Video der 'Stiftung Warentest' zeigt. Ein Albtraum für alle Eltern. Sowohl dem Kind als auch anderen Insassen des Wagens drohen bei einem Frontalcrash schwere Verletzungen.

Die Hersteller der Sitze wurden von den Test-Experten über den Vorfall informiert und können sich das Ganze nicht erklären. Besonders ärgerlich: Schon im vergangenen Jahr war ein Recaro-Kindersitz im Crashtest durchgefallen - mit Recaro-Fix-Station. Käufer des Sitzes durften als Reaktion auf den Test kostenlos die unzuverlässige Isofix-Station austauschen lassen. Jetzt fiel also auch das Nachfolgemodell mit dem gleichen Problem auf.

Jané stoppt zwar die Auslieferung des Grand-Sitzes und auch Recaro begibt sich auf Fehlersuche, dennoch rät die 'Stiftung Warentest' vom Kauf der Modelle ab. Wer schon einen der Sitze gekauft hat, sollte sich an den Hersteller wenden.     

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