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Stephanie Sarley fingert Obst auf Instagram – und setzt damit ein Statement

Feministische Künstlerin fingert Obst - Account gesperrt
Feministische Künstlerin fingert Obst - Account gesperrt Das steckt hinter den erotischen Früchten 00:01:31
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Stephanie Sarley: "Vaginas sind nichts, wofür man sich schämen sollte"

Diese Bilder verbreiten sich gerade rasant im Netz. Eindeutig zweideutig streichelt die feministische US-Künstlerin Stephanie Sarley darauf halbierte Früchte - und zeigt das erotische Ergebnis auf ihrem Instagram-Account. Für das soziale Netzwerk offensichtlich zu viel Sex, denn das sperrt den Account der Feministin mehrfach.

Doch wo liegt das Problem? Klar, die meisten sozialen Medien haben feste Regeln, die pornografische Inhalte verbieten und die liebkosten Früchte in Form von Blutorange, Honigmelone, Erdbeere & Co. erinnern stark an eine Vagina. Doch genau das ist es, was Feministin Stephanie Sarley mit ihrem Foto-Projekt erreichen will: „Es ist mir wichtig zu zeigen, dass Vaginas nichts sind, wofür man sich schämen, was man beschützen, verstecken oder kontrollieren müsste.“

Erotische Fruchtbilder sind Hit im Netz

Zugegeben, die erotischen Fruchtbilder wirken auf den ersten Blick etwas befremdlich. Aber wieso eigentlich? Schließlich ist weder an dem Obst an sich, noch an der Assoziation mit der weiblichen Sexualität etwas Verwerfliches oder Obzönes. Im Gegenteil! Dass Stephanie Sarley mit ihren Obst-Bildern ein Tabu bricht und andere Frauen zum Nachdenken anregen will, ist ein tolles Statement. Und offensichtlich höchste Zeit!

Das sehen zumindest auch die meisten User so und feiern das Fingerfood der etwas anderen Art. Das Ergebnis: Stephanie Sarley hat mittlerweile über 118.000 Follower bei Instagram und jedes ihrer Postings hat mehrere tausend Likes und hunderte Kommentare.

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