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Staub - Wo kommt er her, woraus besteht er?

Das Problem mit dem Staub kennt jeder
Das Problem mit dem Staub kennt jeder So entsteht Hausstaub 00:00:58
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Hausstaub: Jeder kennt ihn, jeder hat ihn, doch keiner will ihn.

Staubteilchen wirbeln in der Luft zusammen und setzen sich als feine graue Schicht auf Oberflächen. Der Hausstaub schwebt, leicht und unbemerkt. Doch dann beißt er sich hartnäckig und klebrig fest. Für das menschliche Auge sind die einzelnen Partikel kaum sichtbar. Doch spätestens, wenn sie sich zur Wollmaus zusammenrotten, wird’s ekelig!

In unserem Zuhause sind wir zu jeder Zeit von kleinsten Staubpartikeln umgeben, die in ihrer Form und Struktur variieren können und die zusammengefasst Hausstaub genannt werden. Doch woraus besteht er genau? Fest steht: Staub enthält mehr als die Stofffasern, die wir von unserer Kleidung abreiben oder als den Sand und die Schmutzpartikel, die wir in die Wohnung tragen. Durchschnittlich bilden sich in deutschen Haushalten pro Quadratmeter täglich sechs Milligramm Staub. Was sich noch alles in den Staub mischt, verraten wir im Video!

Der Staub muss weg!

Mit Staub stehen wir Menschen permanent auf Kriegsfuß. Kaum haben wir frisch geputzt, schon ist er wieder da. Wo kommt der viele Staub bloß her? Luftströmungen bestimmen seine Entstehung. Die Heizung ist dabei die reinste Staubmaschine. Warme Luft steigt nach oben, kühlt sich am Fenster wieder ab und sinkt nach unten. Dabei wird Staub nach oben transportiert, der wiederum mehr Staub aufwirbelt und schließlich mit der kühlen Luft wieder nach unten fällt. Und da die Partikel sich in der Luft statisch aufladen, bilden sie schnell Rudel: Eine Wollmaus entsteht. Und Wollmäuse sind erst recht Staubmagneten: Mehr elektrisch geladener Staub zieht noch mehr Staub an.

Ist Staub denn gefährlich für uns Menschen?

Grundsätzlich gilt: Hausstaub ist nicht gefährlich. Er kann jedoch bei manchen von uns unangenehme Allergien hervorrufen, die die Atemwege belasten. Dem kann jedoch entgegengewirkt werden. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafzimmer möglichst gering gehalten werden. Regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche und häufiges Staubsaugen helfen auch. Doch will man den Staub so gut es geht bekämpfen ist der Staubsauger zu schwach. Feuchtigkeit muss her. Mit dem Wischer und einem feuchten Lappen wird man ihn, zumindest vorübergehend, am besten los.

Es gibt übrigens auch Menschen, die sich über Staub richtig freuen, da er ihre Arbeit erleichtert: Kriminalisten, denn Staub ist individuell verschieden. Somit hinterlässt jeder von uns seinen eigenen 'Staubabdruck'.

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