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Sparen für Kinder: Die besten Geldanlagen für den Nachwuchs

Sparen für Kinder: die besten Geldanlagen
Sparen für Kinder: die besten Geldanlagen 00:01:56
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Spezielle Angebote für Kinder lohnen sich meist nicht

Führerschein, das erste Auto, die erste Wohnung – es gibt viele Gründe, warum es sich bereits im Kindesalter lohnt, regelmäßig Geld zu sparen. Vor ein paar Jahren war noch alles so einfach: Schon ein gut verzinstes Sparbuch war eine solide Geldanlage. Doch das Sparbuch bringt heute nur sehr mickrige Zinsen, die deutlich unter der Inflation liegen. Banken und Versicherungen werben stattdessen mit speziellen Junior- oder Kinder Angeboten. Die Experten von ‚Finanztest‘ aber raten, genau hinzusehen. Die meisten dieser speziellen Angebote lohnen sich nicht.

"Viele Versicherungsvertreter versuchen beispielsweise, eine Ausbildungsversicherung oder gleich eine Rentenversicherung für das frischgeborene Kind zu verkaufen - mit einer Laufzeit von 60 Jahren. Die einzigen, die daran verdienen, sind die Versicherungen", sagt Uwe Döhler von 'Finanztest'. Was sich dagegen fürs Kind rechnet, sind langfristige Juniorsparanlagen, wie sie Wohnungsgenossenschaften anbieten. Auch gut: Festgeld bei Onlinebanken oder sogenannte Aktien-Indexfonds mit wenig Risiko – das klingt kompliziert, lohnt sich aber auf lange Sicht.

Wichtig ist auch die Laufzeit der Sparanlagen. "Für das Kind muss es eine sichere Geldanlage sein, aber auch eine flexible, auf die das Kind mit 18 Jahren zurückgreifen kann", sagt Finanzexperte Uwe Döhler.

Für die Kinder lohnt sich das auf jeden Fall: Spart man 25 Euro pro Monat, sind das nach 18 Jahren mindestens 6.500 Euro fürs Kind, ein schönes Sümmchen. Nur eins muss man wissen: Bei Konten, die auf den Namen des Kindes laufen, kann das Kind später auch entscheiden, was es mit dem Geld macht. Ob es den Eltern gefällt oder nicht!

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