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Sonnenstich: Symptome, Behandlung und der richtige Schutz

Das hilft bei einem Sonnenstich
Das hilft bei einem Sonnenstich Vorsicht vor zu viel Sonne! 00:01:54
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Vor allem Kinder sollten vor der Sonne geschützt werden

Zugegeben, die Verlockung ist groß, aber wer zu lange in der prallen Sonne sitzt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand, sondern kann auch einen Sonnenstich bekommen. Und das kann richtig gefährlich werden. Wir erklären, woran Sie einen Sonnenstich erkennen und wie Sie sich am besten davor schützen.

Sonnenstich: Das hilft bei zu viel Sonne
Ein Sonnenstich kann schnell gefährlich werden © Jürgen Fälchle - Fotolia

Die Temperaturen steigen, die Sonne knallt und wir sind mittendrin. Doch irgendwann hat der Körper endgültig genug. Wenn das Gehirn von der Sonne zu stark gereizt wird, kommt es zum Sonnenstich. "Anzeichen sind ein hochroter Kopf, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Sehstörungen es kann ein Zittern im Körper auftreten", weiß Allgemeinmediziner Marcus Reil. Im schlimmsten Fall kann es auch zu Übelkeit und sogar zu Bewusstlosigkeit kommen.

Wer zu lange in der Sonne war und einen Sonnenstich hat, sollte sich sofort in den Schatten setzen. "Man kann mit feuchten Umschlägen den Kopf kühlen, man sollte aber keine Eiswürfel nehmen und wenn doch, dann mit einem Tuch." Viel trinken ist außerdem wichtig, sagt Reil. Hilft das alles nichts mehr, sollten Sie ins Krankenhaus fahren.

Doch so gefährlich die Sonne schon für Erwachsene ist, so wichtig ist es Kinder vor den aggressiven Strahlen zu schützen. Ihre Schädeldecke ist sehr dünn und bietet somit nur wenig Schutz vor der Sonne. "Eltern sollen darauf achten, die Kinder nicht der Mittagssonne ausgesetzt werden. Sie sollten nur im Schatten spielen und mit einem hellen Sonnenhut geschützt werden."

Ein Hut oder Schirm, viel Flüssigkeit und keine direkte Mittagssonne - so bewahren auch Sie bei diesen Temperaturen einen kühlen Kopf und dem Sommer-Genuss steht nichts im Wege.

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