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Sonnenschutzmittel im Test: Einige sind echte Nieten

Verrückt: Teure Sonnencremes sind schlecht, billige gut!
Unter den besten fünf Sonnencremes, die im Schnitt rund 2 Euro pro 100 Milliliter kosten, findet sich auch die billigste. © dpa bildfunk

Mit der falschen Creme droht Sonnenbrand

Sommer, Sonne, Sonnenbad! Und damit es keinen Sonnenbrand gibt, wird gut gecremt, gegelt oder gesprüht. Es sollte aber auch das richtige Sonnenschutzmittel sein, denn wie ein Test der Stiftung Warentest enthüllt, sind von 26 wasserfesten Cremes, Sprays und Gels mit Lichtschutzfaktor 20 drei 'mangelhaft’ und sieben weitere nur 'befriedigend’.

Besonders dumm wird’s, wenn die teuren Mittel eher schlecht, die billigen aber eher gut sind. Und genau diese Aussage lässt das Testergebnis zu. Unter den besten fünf Sonnenschutzmitteln, die im Schnitt rund 2 Euro pro 100 Milliliter kosten, findet sich auch die billigste.

Teuerste Creme für 36 Euro unter den sieben schlechtesten

Die sieben Test-Schlechtesten kosten durchschnittlich stolze 16 Euro pro 100 Milliliter und haben auch die absolut teuerste Sonnencreme im Test für 36 Euro dabei. Die durchgefallenen Cremes hatten mal einen falschen, weil zu hohen Lichtschutzfaktor angegeben oder sie waren nicht wasserfest oder sie schützten nicht ausreichend vor den krebsgefährlichen UVA-Strahlen. Oder alles gleichzeitig.

Testsieger mit der Note 1,6 (gut) wurden die Cremes von Rossmann (Sun Ozon Sonnenmilch) und Nivea (Sun Light Feeling Spray). Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat die dm-Creme Sun Dance (Note 1,7) für nur 98 Cent pro 100 Milliliter.

Die vier mangelhaften Sonnenschutzmittel:

Clarins Sun Care Soothing Cream, LSF 20

Ilrido Sonnengel, LSF 25

Ultrasun Sports clear gel formula, LSF 20

Die drei besten Sonnenschutzmittel:

Nivea Sun Light Feeling transparantes Spray, LSF 20

Rossmann Sun Ozon Sonnen Milch, LSF 20

Aldi (Nord) Ombra Sun Care Sonnen Spray

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