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Sonnenschutz für Kinder im Test: Zwei Produkte fallen durch

26.06.14 08:34
Kinderhaut ist besonders empfindlich und benötigt einen zuverlässigen Sonnenschutz.
Bildquelle: deutsche presse agentur
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Beim Sonnenschutz gab es zwei Verlierer

Die Stiftung Warentest hat Sonnenschutzmittel für Kinder unter die Lupe genommen. Insgesamt kamen 19 Produkte auf den Prüfstand – darunter sowohl Milch als auch Sprays. Insgesamt schlugen sich mehr als die Hälfte der Produkte im Test gut, doch zweimal gab es mangelhaft.

Egal ob Milch, Creme, Lotion oder Spray - die Liste der Sonnenschutzmittel ist lang. Bei Produkten speziell für Kinder wird dabei meistens auf Duftstoffe verzichtet, dafür ist der Lichtschutzfaktor besonders hoch. Denn zarte Kinderhaut ist besonders empfindlich: Sie besitzt noch keine Abwehrmechanismen und keine verdickte, oberste Hautschicht. "Sonnenbedingte Hautschädigungen im Kindesalter bieten Vorschub für schwerwiegende Erkrankungen wie Hautkrebs im Erwachsenenalter“, weiß Professorin Dr. Ulrike Heinrich, die am Institut für experimentelle Dermatologie an der Universität Witten/Herdecke arbeitet. Umso schwerer wiegt da ein „mangelhaft“ im Produkttest.

Die Mineralische Sonnenmilch von Avène und die Ream Suncare Kinder Sonnencreme bieten beide nicht genug UVA-Schutz. UVA-Strahlen sollen mitverantwortlich für Hautalterung und Faltenbildung sein und können auf lange Sicht Hautkrebs verursachen. Die Creme von Ream patzte zudem noch beim Schutz vor UVB-Strahlen – also solchen, die einen Sonnenbrand verursachen können.

Im Test schnitt die pflegende Sonnenmilch von Nivea Sun Kids vor neun weiteren als „gut“ befundenen Produkten am besten ab. Die Cremes für die Kleinen dienen auch als Schutz für helle Erwachsenenhaut, da sie sich bis auf den hohen Lichtschutzfaktor kaum von anderen Sonnenschutzmitteln unterscheiden. Bei sehr Hellhäutigen und Kindern rötet sich die Haut oft bereits nach zehn bis fünfzehn Minuten, durch den Lichtschutzfaktor 50 wird die Zeitspanne entsprechend um das 50-fache verlängert.

Sonnenschutz darf reichlich aufgetragen werden

Insgesamt gilt bei Sonnenschutzmitteln: klotzen und nicht kleckern! Gerade die für Kinder oft angenehmeren Sprays werden aufgrund ihrer dünnen Textur zu sparsam aufgetragen. Außerdem darf man nach einem Aufenthalt im Wasser gerne nochmal nachlegen – fünf der 19 Produkte bestanden den Test auf Wasserfestigkeit nämlich nicht. Grundsätzlich warnt die Stiftung Warentest davor, sich zu sehr auf die angegebene Wasserfestigkeit zu verlassen, da diese den Verbraucher zu sehr in Sicherheit wäge.

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