GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Sonneneinstrahlung: So schädlich kann Sonne für unsere Haut sein

Das macht Sonneneinstrahlung mit uns

Ein Gesicht, ein paar dunkle Flecken und jede Menge helle Stellen: Viele Menschen trauen ihren Augen kaum, als sie sich das Bild ansehen, das eine Kamera mit Ultraviolet-Filter (spezielles UV-Licht) von ihnen aufnimmt. Die Spezialkamera zeigt Veränderungen der Haut, die man sonst mit bloßem Auge nicht erkennt. Es sind schockierende Aufnahmen.

Hautarzt Arna Shab weiß: Dieses Video kann den Leuten klar machen, was die tägliche Sonneneinstrahlung für unsere Haut eigentlich bedeutet. "Man altert schneller, bekommt schneller Falten, die Haut wird gegerbt und auch Hautkrebs ist möglich", sagt der Mediziner.

Vor der Spezial-Kamera cremen sich die Menschen mit Sonnencreme ein. Sie hinterlässt einen dunklen Film im Gesicht, denn sie blockiert das UV-Licht. Überall dort, wo noch immer weiße Flecken sichtbar sind, trifft uns die gefährliche Strahlung der Sonne. Doch vor allem die Erkenntnis darüber, wie viele Stellen wir beim Eincremen vergessen, lässt die Leute staunen. Schnell mal eincremen hilft selten - denn zurück bleiben jede Menge ungeschützte Stellen.

Deshalb ist ein sorgfältiges Eincremen mit Sonnenschutz so wichtig und sollte für jeden Pflicht sein. Shab erklärt: "Es gibt mittlerweile gute Hautschutzcremes, die keine Cremes mehr sind, sondern Gels, sehr viel dünner sind und sehr viel schneller einziehen."

Maximal eine halbe Stunde sollte man in der prallen Sonne liegen. Dann ist eine Schattenpause angesagt. Doch eine dauerhafte Sonnenflucht ist trotz Schockbildern nicht nötig: "Die Sonne hat auch Vorteile, ist für den Vitamin-D-Haushalt des Körpers zuständig, für Knochenaufbau, aber bringt auch gute Laune und wirkt antidepressiv." Einem gelegentlichen Sonnenbad steht also nichts im Wege, solange man sich sorgfältig schützt.

Anzeige