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Sonnenbrand, Blasenentzündung & Co.: Das droht im Sommer

Sonnenbrand, Blasenentzündung & Co.: So schützen Sie sich vor Sommer-Leiden
Sonnenbrand, Blasenentzündung & Co.: Diese Leiden drohen im Sommer © dpa, Stephanie Pilick

Sonnenbrand und Blasenentzündung trüben den Sommer-Spaß

Für viele ist der Sommer die schönste Jahreszeit des Jahres. Die Sonne lockt nach draußen, die Abende sind angenehm lau und es kann endlich wieder nach Herzenslust gegrillt werden. Auch die Freibäder und Seen sind für Sonnenanbeter und Wasserratten ein beliebtes Ausflugsziel. Dass der Sommer aber auch seine Tücken hat und viele Gesundheitsrisiken birgt, blenden die meisten aus. Doch wo lauern die Gefahren?

Bikini-Blase durch nasse Badesachen

Ob im Meer oder im Pool: Schwimmen gehört zu den schönsten Sommervergnügen. Doch Vorsicht: Wer die nassen Badesachen nicht wechselt, riskiert eine schmerzhafte Blasenentzündung. Denn warm-feuchte Bikinihosen und Badeshorts bieten Bakterien den idealen Lebensraum. Wer zudem viel schwitzt und wenig trinkt, steigert das Infektionsrisiko zusätzlich. Also: Badesachen nach dem Schwimmen immer wechseln!

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Sonnenbrand an vergessenen Körperstellen

Obwohl mittlerweile jeder weiß, wie wichtig ein ausreichender Sonnenschutz ist, leiden viele Jahr für Jahr unter Sonnenbrand. Grund dafür: Die sogenannten Sonnenterrassen des Körpers, zu denen Stirn, Schultern, Ohren, Nase oder Waden zählen, werden beim Eincremen oft vergessen. Viele Sonnenhungrige vernachlässigen zudem das Nachcremen, benutzen einen zu niedrigen Lichtschutzfaktor oder halten

sich auch während der Mittagszeit in der prallen Sonne auf. Dabei ist ein Sonnenbrand nicht nur schmerzhaft, sondern schädigt auch nachhaltig die Haut. Zu den Folgen zählen Vorzeitige Hautalterung, Faltenbildung und ein erhöhtes Hautkrebs-Risiko.

Ein Hitzschlag kann lebensgefährlich sein

Wer sich zu lange der prallen Sonne aussetzt, riskiert einen Hitzschlag. Begünstigt wird dieser durch einen Flüssigkeitsmangel, da der Körper durch das Schwitzen große Mengen Wasser und Mineralien verliert. Bekommt der Körper nicht genug Flüssigkeit, staut er mehr Hitze auf als er durchs Schwitzen wieder abgeben kann. Dadurch steigt die Körpertemperatur in kurzer Zeit auf über 40 Grad, was innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann: Es drohen Nieren- und Gehirn-schäden sowie ein Kreislaufzusammenbruch. Erste Anzeichen für einen Hitzschlag sind Kopfschmerzen, Schwindel, ein beschleunigter Puls sowie heiße, gerötete Haut. Daher ist es wichtig, viel zu trinken - am besten Wasser, Saftschorlen, kühle Kräuter- oder Früchtetees.

Insektenstiche vermiesen Grillpartys und Radtouren

Grillen, Radtouren oder Picknick: Im Sommer hält man sich gerne draußen auf. Lästig sind dabei Insekten wie Mücken oder Wespen. Wer sich vor Mücken schützen will, sollte Brutstätten wie Seen meiden, die Haut mit Mückenschutzmittel einsprühen oder helle und geschlossene Kleidung anziehen. Zu Hause ist es ratsam, Insektengitter an Fenstern und Türen zu befestigen. Wespen greifen meist nur an, wenn man nach ihnen schlägt oder ihren Nestern zu Nahe kommt. Auch wegpusten sollte man Wespen nicht, da das Kohlendioxid in der Atemluft sie aggressiv macht.

Kühlen schützt vor Salmonellen

Je wärmer es ist, desto besser können sich Bakterien vermehren. Vor allem Salmonellen stellen im Sommer eine große Gefahr dar. Sie breiten sich schnell in leicht verderblichen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch, Wurst, Käse, Salat mit Mayonnaise oder Sahne-Desserts aus, wenn diese nicht ausreichend gekühlt werden. Die Folge der Salmonellen sind Erbrechen und Durchfall. Neben der Kühlung ist auch eine ausreichende Hygiene wichtig: So sollte man sich vor der Essenzubereitung gut die Hände waschen, und danach die benutzten Bretter oder Messer immer mit heißem Wasser abspülen.

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