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Sodbrennen: Säure-Attacke auf den Magen

Säureblocker gegen Sodbrennen? Besser nicht!
Säureblocker gegen Sodbrennen? Besser nicht! Ärzte warnen vor den Präparaten 00:00:30
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Fieses Sodbrennen durch fettes Essen

Sodbrennen ist die unangefochtene Nummer Eins der Verdauungsprobleme. Vor allem Schwangere leiden häufig darunter, weil der Embryo auf den Magen drückt. Bei allen anderen ist der Auslöser jedoch meist zu fettes Essen.

Pommes sind zwar lecker, doch unserem Magen kommt bei ihrem Anblick sprichwörtlich die Galle, genauer: die Magensäure hoch. Fließt diese wegen eines Zuviels an Mageninhalt nach oben in Richtung Speiseröhre, kommt es zu dem Brennen. Dabei ist eine vorübergehende Säure-Attacke meist nicht weiter schlimm. Problematisch wird es, wenn sich auf Grund falscher Ernährung das Sodbrennen zu unserem täglichen Begleiter entwickelt.

Sodbrennen: Das hilft!

Vermeiden Sie Lebensmittel, die die Säurebildung im Magen zusätzlich anregen: zuckerhaltiges Essen, Produkte mit Weißmehl, extrem fettige Gerichte und Alkohol. Ist das Brennen bereits da, legen Sie sich nicht etwa hin - das fördert den Säure-Rückfluss nur noch.

Sodbrennen, das nur kurz andauert, können Sie mit ein paar Gabeln Sauerkraut oder Natron (Natriumhydrogencarbonat) bekämpfen. Teure Tabletten aus der Apotheke sind dann überflüssig.

Ärzte warnen eindringlich vor der häufigen Einnahme von Säure-Blockern. Die Magenschutzmittel entziehen unserer Nahrung Kalzium, was den Knochen schaden kann. Auch Osteoporose, Nierenprobleme und sogar Herzinfarkt können sich als Spätfolgen entwickeln. 

Wann muss ich zum Arzt?

Spätestens wenn sich Ihre Speiseröhre durch den häufigen Kontakt mit Säure gereizt anfühlt, sollten Sie zum Arzt gehen. Sonst droht eine dauerhafte Schädigung ihrer empfindlichen Oberfläche, was die Entstehung von Tumoren begünstigt.

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