TIERE TIERE

So gefährlich sind Hunde wirklich

Die Angst vor gefährlichen Kampfhunden ist groß
American Staffordshire Terrier: Import nach Deutschland ist verboten. © PhotoAlto

Die gefährlichsten Hunderassen

Immer wieder greifen Kampfhunde vor allem Kinder an. Viele Menschen sind in Sorge, wie gefährlich Hunde wirklich sind. Wichtig ist in jedem Fall ein verantwortungsbewusster Hundebesitzer.

Der Problematik mit gefährlichen und unkontrollierbaren Hunden kann man auf zwei Arten begegnen. Zum einen sollte jeder wissen, wie er sich bei einem plötzlichen Hundeangriff zu verhalten hat, um seine Gesundheit zu schützen. Noch wichtiger ist aber, dass der Hundehalter sich den Pflichten bewusst es, die er als verantwortliche Person hat. Im Idealfall kommt es dann erst gar nicht zu Attacken und Angriffen.

Gute Erziehung

Die artgerechte Haltung von Hunden ist im Gesetz vorgeschrieben. Neben ausreichend Auslauf und fürsorglicher Pflege ist eine gute Hundeerziehung wichtig - am besten in Zusammenarbeit mit einer Hundeschule. Wer einen Hund haben möchte, sollte sich auch im Vorfeld mit Erziehungsmethoden vertraut zu machen, damit man auf den Vierbeiner optimal vorbereitet ist. Wenn man sich die Zeit nimmt, den Hund richtig aufzuziehen, dann wird der Hund auch besser gehorchen.

Natürlich sind Hundebabys leichter zu prägen und zu erziehen als ausgewachsene Tiere. Wer einen Hund aus dem Tierheim oder von der Straße holt, muss immer damit rechnen, dass der Hund schlecht oder auch gar nicht erzogen ist. Auf solche Tiere muss man ein besonderes Auge haben.

Fütterung

Futter ist die Überlebensgrundlage für jeden Hund. Der Hund weiß oft gar nicht, dass es davon genug für ihn gibt. Von Natur aus verteidigt ein Hund sein Futter. Niemand sollte daher versuchen, es ihm wegzunehmen. Einen Hund also stets in Ruhe fressen lassen.

Versicherung

Viele Hunde sind von Natur aus eher friedlich und beißen nicht grundlos zu. Doch selbst der friedlichste Vierbeiner kann sich losreißen, auf die Straße laufen und einen schweren Verkehrsunfall verursachen. Oder er kann dem Briefträger in den Hintern beißen. In solchen Fällen kann es für Hundebesitzer teuer werden. Denn sie sind immer schadenersatzpflichtig, egal ob Ihnen persönliches Verschulden nachgewiesen wird oder nicht. Als Hundebesitzer haften Sie automatisch für alle Schäden, die der eigene Vierbeiner anrichtet.

In Ihrer privaten Haftpflichtversicherung sind Schäden durch größere Haus- und Nutztiere nicht eingeschlossen. Für Hundebesitzer empfehlen Experten deshalb dringend eine eigene Hunde-Haftpflichtversicherung. Die Hundehalter-Haftpflicht entschädigt im Ernstfall sogar, wenn das versicherte Tier mit einer anderen Person als dem Besitzer selbst unterwegs ist. In vielen Bundesländern besteht bereits gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde

Umgang mit Kindern

Trifft man mit einem Hund auf Kinder ist für jeden Hundebesitzer Wachsamkeit angesagt. Hunde sind es von Natur aus gewohnt, in Rudeln mit einer Rangordnung zu leben. Während Erwachsene im Rang am höchsten sind, sieht das bei Kindern aber anders aus. In den Augen des Hundes, sind Kinder in der Rangordnung niedriger als er selber. Reizt das Kind den Hund oder schaut ihn zu direkt in die Augen, kann das Tier möglicherweise böse werden und angreifen.

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