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Skurrile Sammelleidenschaft: Frau sammelt selbstgemachte Puppen

Marylins Puppen gehören zur Familie

Dass Erwachsene noch Puppen besitzen, ist eher unwahrscheinlich. Klar, die eine oder andere Lieblingspuppe aus der Kindheit liegt vielleicht noch irgendwo auf dem Dachboden. Aber das war es dann schon - bei den meisten zumindest. Bei Familie Mansfield sieht das ein klein wenig anders aus. Sie besitzen nicht eine, zwei oder zehn Puppen, sondern gleich 300 davon.

Marylin besitzt 300 Puppen
Marilyn hängt sehr an ihren Puppen: Für sie haben sie eine eigene Persönlichkeit.

Grund ist Mutter Marylin. Diese ist seit ihrem siebten Lebensjahr fasziniert von Puppen. Einen Großteil ihrer Sammlung hat die New Yorkerin selbst hergestellt. Das Skurrile: Für die Haare ihrer Kreationen verwendet Marylin neben Ziegenhaaren auch Menschenhaar - und zwar das von ihrem Sohn. Das gibt ihr das Gefühl, dass die Plastik-Baby-Puppen noch mehr zur Familie gehören.

Seit ihre eigenen Kinder zu groß sind, geht sie mit ihren Plastik-Babys spazieren und hält diese zur Entspannung im Arm. Dass andere ihre Vorliebe für Puppen verrückt finden, ist ihr bewusst. Das hindert sie aber nicht daran, ihr Hobby und ihre Leidenschaft aufzugeben. Hauptsache ihre Familie steht hinter ihr.

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