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Sicherheit an Karneval: So verhalten Sie sich richtig

Unser Experte rät: In der Gruppe sind Sie an Karneval am sichersten

Es ist Karneval und Millionen Jecke feiern auf den Straßen im Rheinland – dieses Jahr allerdings nicht ganz so unbeschwert wie sonst. Grund dafür ist nicht nur die Angst vor einem Terror-Anschlag, sondern auch die Vorkommnisse in der Kölner Silvesternacht, in der unzählige Frauen beraubt, umzingelt und belästigt wurden. Was kann man also tun, damit sich so etwas nicht wiederholt und an Karneval trotzdem ausgelassen gefeiert werden kann? Wir haben mit Michael Mertens von der Gewerkschaft der Polizei gesprochen.

Sicherheit an Karneval: So verhalten Sie sich richtig
Nach den Silvester-Ereignissen ist die Angst an Karneval allgegenwärtig © dpa, Federico Gambarini

Und er macht Mut: "Die Polizei kann Karneval.“ Soll heißen: Allein in Köln werden an den jecken Tagen rund doppelt so viele Beamte wie sonst im Einsatz sein und mit überarbeiteten Einsatzkonzepten dafür sorgen, dass jeder sicher und fröhlich feiern kann. Jeder persönlich sollte allerdings darauf achten, dass man möglichst kritische Situationen und Menschen, die einem unangenehm sind, meidet. "Das wichtigste ist aber: Man geht gemeinsam feiern und man sollte auch gemeinsam wieder nach Hause gehen - keine Alleingänge.“

Sollte es bei der wilden Feierei doch mal zu Auseinandersetzungen kommen, formulieren Sie klar und deutlich, wo Ihre Grenzen sind. "Verwenden Sie in dem Konflikt unbedingt die Sie-Form. Das macht dem Außenstehenden deutlich, dass das keine Beziehungsgeschichte ist“, rät Michael Mertens.

Um sich sicherer zu fühlen, haben vor allem Frauen in diesen Tagen noch einmal extra aufgerüstet und Pfefferspray und Co. in ihre Handtaschen gepackt. Warum das nicht unbedingt die beste Idee ist und was Michael Mertens sonst noch rät, erfahren Sie im Video.

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