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Shopping-Fallen: Das sind die vier größten Tricks der Verkäufer

Das sind die Tricks der Einzelhändler

Shopping-Fallen

Die vier größten Shopping-Fallen
Wenn Sie die Shopping-Tricks der Händler kennen, können Sie eher den Fallen ausweichen. © Ariwasabi - Fotolia

Shoppen ist die Leidenschaft vieler Frauen. Dabei passiert es sehr häufig, dass andere Dinge eingekauft werden, als geplant. Wer kennt das nicht: Ein schönes neues Oberteil und vielleicht auch eine neue Jeans – nach Hause kommt man aber mit Schmuck und neuer Unterwäsche. Was von Supermärkten schon länger bekannt ist, wird auch in Einkaufszentren genutzt: Bewusst eingesetzte Shopping-Fallen, die uns dazu verführen sollen, mehr einzukaufen als ursprünglich geplant. Wir haben mit einem Test die fiesesten Fallen aufgedeckt.

Mit einer Eyetracking-Brille ausgestattet ist unsere Testkäuferin auf Einkaufstour gegangen. Die Brille hält die Pupillenbewegungen fest und macht auf diese Weise sichtbar, was genau ihre Aufmerksamkeit erregt. Der Marketingexperte Dr. Magerhans hat uns während des Tests begleitet, die Begebenheiten analysiert und mit uns gemeinsam die Tricks aufgedeckt:

1. Fußboden-Trick

Noch vor den Geschäften lauert die erste Falle. Die Kunden werden allein durch die Gestaltung der Fußböden, an der sich die Augen orientieren, zu den Einkaufsläden geführt. Nach der Betrachtung der Schaufenster ist der Weg anschließend in das Geschäft nicht mehr weit.

2. Geldautomaten-Trick

Einige Bankautomaten bieten in den Einkaufszentren nur Beträge ab 100 Euro zum Abheben an. An regulären Automaten aber stehen auch Beträge in Höhe von 10, 20 oder 50 Euro zur Verfügung. Die Idee dahinter: Wer mehr Geld im Portemonnaie hat, gibt auch mehr aus.

3. Kleinartikel-Trick

Schmuck hat man nie genug. Doch die kleinen, auf den ersten Blick günstigen Artikel, lenken uns am häufigsten ab. Neben dem schönen Glanz, den Schmuck verbreitet, erscheint uns dieser als etwas Kleines, ist also auch nicht so teuer. Wird der „Kleinkram“ am Ende aufsummiert, kann eine doch beträchtliche Summe entstehen.

4. Rabatt-Trick

Ein sehr häufig genutzter Trick: Die Geschäfte werben mit teilweise sehr hohen Preisnachlässen, die Schilder sind dabei in der Signalfarbe „Rot“ gehalten. Kein Wunder, dass kaum jemand daran vorbei gehen kann. Um allerdings zu den wirklichen Schnäppchen zu gelangen, muss der Kunde meistens erst bis ans Ende des Ladens laufen. Unterwegs wird währenddessen die andere Ware wahrgenommen und erregt unsere Aufmerksamkeit – am Ende landet, neben dem geplanten Schnäppchen, ein weiterer Artikel in der Einkaufstasche.

Wer die Tricks kennt, kann sich über echte Schnäppchen freuen.

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