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Shades of Grey 2 – Darum sehen wir uns die gefährliche Liebe an… oder nicht?

Dakota Johnson: "Beim Sex sind Leute halt nackt"
Dakota Johnson: "Beim Sex sind Leute halt nackt" 00:00:57
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Das Warten hat ein Ende! Endlich läuft der zweite Teil von Shades of Grey in den Kinos. Doch dürfen wir uns nach dem ersten Teil, der mit seinen unverblümten Sexszenen und den SM-Momenten geschockt und doch fasziniert hat, auf einen ähnlich erotischen Film freuen? Der Untertitel „Gefährliche Liebe“ klingt zwar nicht so aufreizend wie sein Vorgänger „Geheimes Verlangen“, aber ist der Film dadurch weniger sehenswert?

SM Sex? Fehlanzeige!

Wer sich nach dem ersten Film wieder auf heiße und verbotene SM-Szenen freut, der wird enttäuscht sein. Denn Shades of Grey 2 bedient sich nur in sehr geringem Maße an Grey´s besonderen Sexvorlieben. Zwar kommt es im einen oder anderen Moment zu leichten Schlägen oder zum Gebrauch von exotischen Sextoys, aber im Vergleich zum ersten Teil lässt Christian sein Spielzimmer dieses Mal meistens verschlossen.

Wie der Titel schon verrät geht es in diesem Teil der Trilogie mehr um die Liebe zwischen Ana Steele und Christian Grey, als um das reine sexuelle Verlangen. Gefährlich wird diese Liebschaft vor allem auch dadurch, dass plötzlich eine Unbekannte auftaucht, die Ana bedroht. Glücklicherweise weiß Grey als deren früherer Dom genau, wie er mit ihr umgehen muss. Das nimmt dem Film schnell die Spannung und so konzentriert sich die Handlung ab diesem Zeitpunkt vor allem auf Ana und Christian.

Die Karten werden neu verteilt

Die Dominanz von Grey, die die ein oder andere Kinobesucherin bestimmt fasziniert und erregt hat, nimmt bei diesem Film deutlich ab. Grey verwandelt sich von dem ehemaligen Dom zu einem Mann, der langsam versteht, dass er mit diesem Verhalten Anas Liebe nicht gewinnen kann. Zum einen freut sich die Zuschauerin, dass er endlich zu dieser Einsicht gekommen ist und Ana wie seine große Liebe behandelt.

Andererseits, war es nicht genau dieser Charakterzug von Grey, der uns wortwörtlich gefesselt hat und der Shades of Grey zu einem ganz besonderen Film Genre gemacht hat? Gegen Ende des Films wird nämlich klar, dass sich die Fortsetzung des ersten Teils immer mehr einer 0815 Liebesgeschichte, wie wir sie aus zahlreichen Romantikstreifen kennen, nähert. Wir warten gespannt, ob der dritte Teil, der 2018 in die Kinos kommt, es mit dem ersten heißen Film aufnehmen kann. Oder endet die außergewöhnliche Beziehung zwischen Ana und Christian in einem kitschigen Finale?

Fazit: Der Zweite Teil erinnert weniger an einen SM Schocker als an einen Softporno, der auch noch eine tiefgründige Lovestory als Hintergrund hat. Sehenswert ja, außergewöhnlich allerdings leider nicht mehr.

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