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Sextourismus: Wenn Frauen in armen Ländern einen Toyboy kaufen

Sextourismus: Der etwas andere Strandurlaub
Sextourismus: Der etwas andere Strandurlaub Welche Frauen kaufen sich einen Sexpartner? 00:02:56
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Sextouristinnen auf Jamaika - Das Geschäft mit der gekauften Liebe boomt

Dass manche Männer allein in den Urlaub fahren, um im Ausland mit einheimischen Frauen Sex zu haben, ist ja bekannt. Sextourismus nennt sich das - und es gibt auch Frauen, die das machen - und zwar eine ganze Menge. Tausende fliegen jedes Jahr nach Jamaika, dem EL Dorado des weiblichen Sextourismus. Was finden die Frauen dort, was ihnen bei uns offenbar kein Mann geben kann? Wir haben Brigitte, eine Sextouristin, nach Jamaika begleitet.

Es ist das Geschäft mit unerfüllten Sehnsüchten. Frauen wie Brigitte suchen nach eindeutiger Bestätigung, die sie zu Hause nicht bekommen können. Diese Bestätigung spielt sich, dank schnulziger Hollywood-Romanzen, in den Köpfen vieler Frauen auf der ganzen Welt ab, was oft zu Unzufriedenheit führt. Denn die liebevollen Dauerschwüre, die sie von gekauften Toyboys bekommen, kann ihnen kein Mann der Welt so geben. Deswegen herrscht auch eine Täuschung im beiderseitigen Einverständnis zwischen Sugar Mummy und Gigolo – über direkte Zahlungen wird in der Regel nie gesprochen, das würde die Illusion und den wahrgewordenen Traum zerstören.

Geschenke als Gegenleistung

Stattdessen genießt die Sextouristin die zahlreichen Komplimente, den hemmungslosen Sex (Er "liebt“ sie ja so wie sie ist) und die unbeschwerten Unternehmungen. Der gekaufte Lover pusht das Selbstbewusstsein der meist alleinstehenden berufstätigen Frauen ab 40, bekommt als Gegenleistung alles bezahlt und erfreut sich teurer Geschenke.

Unsere Reporterin hat sich selbst ein Bild vom weiblichen Sextourismus auf Jamaika gemacht. Wie sich die Männer den weißen Frauen am Strand anbieten, sehen Sie in unserem Video.

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