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Sex im Büro: Top-Verdiener haben noch mehr Spaß

Hatten Sie schon mal Sex im Büro?
Sex im Büro kann eine Menge Spaß bringen. Doch erwischen sollte man sich nicht lassen.

Sex im Büro: Geliebt und gefährlich

Gelegenheit macht Liebe: Heiße Flirts am Arbeitsplatz, ein unbewachter Kopierer, ein leerer Schreibtisch - schon geht's rund in deutschen Büros. Dabei gilt die Faustregel: Je höher das Einkommen, desto stärker das Verlangen nach einem Quickie am Arbeitsplatz!

Von Jutta Rogge-Strang

Lange Arbeitstage bis spät in die Nacht, gerne auch mal am Wochenende - perfekte Voraussetzungen, damit es zwischen Aktenbergen und Kaffeemaschine so richtig knistert. Gut ein Fünftel von 1.500 befragten Männern gab in einer 'Playboy'-Umfrage zu, schon einmal Sex im Büro gehabt zu haben. Dabei beginnen die meisten Affären beim Abteilungsumtrunk oder einer Betriebsfeier.

Der nette Kollege, der faire Chef, der schnuckelige Praktikant: Alle haben ihren Reiz. Und wer die meiste Lebenszeit sowieso im Büro verbringt, kann in Ruhe sondieren, welcher Arbeitskollege am besten für einen heißen Flirt geeignet ist. Früher war die Liebe am Arbeitsplatz verpönt, heute ist das für andere Mitarbeiter kein Problem – wenn es nicht ausgerechnet der Chef ist, der seine Finger von den Aktenordnern auf die Mitarbeiterin legt. Und gerade das passiert öfter, als man glaubt.

Laut der Studie einer Online-Partnervermittlung ist das sexuelle Verlangen umso größer, je höher der Kontostand ausfällt. Dieser Effekt ist bei Frauen und Männern identisch. Liegt es daran, dass beruflich erfolgreiche Menschen ein größeres Selbstbewusstsein haben? Oder wollen sexuell hoch aktive Menschen einfach nur mehr Geld verdienen?

Oder sind es reiche Menschen einfach nur gewöhnt, ihren Willen zu bekommen? Egal, was der Grund ist, Sex im Büro scheint was für Besserverdiener zu sein.

Ein übles Beispiel dafür ist der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds, der Franzose Dominique Strauss-Kahn. Er hatte mit einem Zimmermädchen in New York Sex: einvernehmlich zwar, aber brutal, so die Aussage der Frau. Er habe sich wie ein Raubtier aufgeführt, das sich nehme, was es wolle. Hat der Machtmensch seine Position einfach ausgenutzt?

Vom Sex im Büro in den Ehe-Hafen

Aber so weit muss es nicht kommen: Immerhin enden 30 Prozent der Büro-Affären sogar in einer festen Beziehung oder im Hafen der Ehe! In der Politik haben es Franz und Michelle Müntefering vorgemacht, Helmut Schmidt war auch offiziell mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Ruth Loah liiert, Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht leben zusammen. Hans-Dietrich Genscher heiratete seine Sekretärin, und Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer hat sogar zwei Mal seinen Sekretärinnen das Ja-Wort gegeben. Auch in der Filmbranche lieben sich die Schauspieler nicht nur vor der Kamera: Angelina Jolie und Brad Pitt haben sich am Set kennen gelernt, die Twilight-Stars Kristen Stewart und Robert Pattinson hatten eine mehrjährige Beziehung, Schauspielerin Julia Roberts lernte am Set den Kameramann Daniel Moder kennen und lieben. Alexandra Maria Lara und ihr Ehemann Sam Riley trafen sich zum ersten Mal bei gemeinsamen Dreharbeiten, genauso wie Franka Potente ihren späteren Ehemann, Schauspieler Derek Richardson.

Was aber passiert, wenn man nach dem Sex im Büro auf einmal doch wieder getrennte Wege gehen will? Bei Schauspielern ist es recht einfach, im Büro hingegen läuft man sich andauernd über den Weg. Nach einer Trennung hilft nur Ernüchterung und die Flucht nach vorn - zur Not mit Kündigung oder Versetzung.

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