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Sekundäres Abstillen: Mit diesen Tipps klappt es!

Diese 4 Tipps helfen beim Abstillen
Diese 4 Tipps helfen beim Abstillen Stillen 00:00:47
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Beim Abstillen wird zwischen dem primären Abstillen und dem sekundärem Abstillen unterschieden. Das primäre Abstillen bezieht sich auf den Zeitpunkt des Abstillens noch bevor der Milcheinschuss stattfindet und das sekundäre Abstillen auf einen Zeitpunkt nachdem die Milchproduktion schon im Gange war.

Sekundäres Abstillen – wann passiert es?

Wann eine Mutter ihr Baby oder Kleinkind abstillt ist ihr völlig selbst überlassen und jede Mutter macht es individuell und zu ihrer Situation passend. Die eine stillt nur wenige Wochen, die andere über einige Jahre hinweg.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt auf jeden Fall die kompletten ersten sechs Lebensmonate des Kindes voll zu stillen. Danach kann die Mutter mit Beikost anfangen und das Kind langsam bei Wunsch von der Brust entwöhnen, es kommt also zum sekundären Abstillen.

Die Gründe für das sekundäre Abstillen sind vielfältig, vielleicht hat die Mutter keine Lust mehr, sie hat Schmerzen, Probleme mit der Milch oder muss beispielsweise Medikamente nehmen. Aber auch wenn das Kind sich von selbst abstillt, also immer seltener nach der Brust verlangt und sie irgendwann gar nicht mehr braucht, wird dies als sekundäres Abstillen bezeichnet.

Sekundäres Abstillen – wie geht das?

Wir haben für Sie einige Tipps, wie sie das sekundäre Abstillen für ihr Kind und sich selbst sanft und einfühlsam gestalten können:

  • Wichtig ist, dass das Abstillen zu einem passenden Zeitpunkt durchgeführt wird. Mutter und Kind sollten dafür genug Ruhe haben. Krankheit, Stress oder zu starke Veränderungen machen das sekundäre Abstillen um einiges komplizierter.
  • Die Milchmahlzeiten sollten immer ein wenig kürzer werden. Die Minutenzahl des Stillvorgangs wird also mit jedem Mal weniger. Stattdessen kann dem Baby danach etwas zu essen oder etwas anderes zu trinken angeboten werden.
  • Papa muss ran. Wenn der Vater das Kind ab jetzt öfter zu Bett bringt, kommt es gar nicht erst an die Brust und lernt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, zum Beispiel das Fläschchen und eine tolle Schmuseeinheit mit Papa.
  • Drei Tassen Salbeitee täglich minimieren die Milchmenge drastisch.
  • Ein eng sitzender BH und auch Kälte verhindern ebenfalls, dass viel Milch gebildet werden kann.

Nicht jeder Mama fällt das sekundäre Abstillen leicht. Wenn Sie körperliche oder seelische Probleme damit haben, wenden Sie sich am besten an eine Hebamme, Stillberaterin oder an einen Frauenarzt. Besonders wichtig ist dabei, auf das eigene Bauchgefühl und das Herz zu hören: egal was andere sagen, den perfekten Zeitpunkt für das Abstillen kennen nur Sie selbst und Ihr Kind, lassen Sie sich also in keiner Weise reinreden. Die einen stillen lang, die anderen kurz – und beides ist okay.

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Youtuberin Tasha Maile stillt Baby während sie Sex hat Sie erntete scharfe Kritik von ihren Followern 00:01:07
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