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Seelenverwandtschaft: Was ist ein Seelenpartner?

9 Anzeichen, dass du deinen Seelenverwandten gefunden hast
9 Anzeichen, dass du deinen Seelenverwandten gefunden hast Die große Liebe 00:00:55
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Was tun, wenn man den Seelenpartner gefunden hat?

Wenn Menschen über die große Liebe sprechen, dann ist früher oder später immer die Rede von Seelenverwandtschaft. So stellen sich vor allem Frauen die vollkommene Liebe vor: Als das unendlich harmonische Gleichklingen zweier Seelen, die füreinander bestimmt sind. Und selbst hartgesottenen Männern ist diese Vorstellung nicht fremd, dass es da draußen jemanden gibt, der quasi die andere Hälfte von einem darstellt, mit der man sich hundertprozentig versteht, am besten wortlos...:-)

Merkt man, dass man seelenverwandt ist?

Die Idee von einem Seelenverwandten kann eigentlich nur im Bewusstsein entstehen, wenn man davon ausgeht, dass es eine Kraft gibt, die das Lieben lenkt. Ansonsten wäre ja alles Zufall.

Der Glaube an Seelenverwandtschaft setzt also eine gewisse Spiritualität voraus. Insofern kann man seinen Seelenverwandten nicht suchen, es ist einem vorherbestimmt, ob und wann man ihn trifft. Das Internet ist voll von Geschichten über Seelenverwandtschaft, es gibt lustigerweise sogar ein Dating-Portal, auf dem man seinen seelischen Zwilling suchen kann. Das finde ich nicht seriös. Er kommt – oder er kommt nicht. Da braucht es keine Technik.

Überhaupt ist das meiste, was man im Netz zum Thema „Seelenverwandtschaft“ findet, ziemlicher Esoterik-Quatsch. Viele Leute wollen damit Geld verdienen, sie geben vor allem gegen saftige Bezahlung gute Ratschläge, wie man mit dem Seelenverwandten klarkommt, wenn man ihm begegnet ist.

Das ist nämlich der springende Punkt: Die Erfahrung zeigt (auch meine eigene), dass es geschehen kann, dass man einen Menschen trifft, wo man wirklich spürt, dass hier etwas ganz besonderes, etwas mystisches, passiert. Man ist diesem Menschen derart nahe, dass man seine Gedanken lesen kann, seine Gefühle fühlt. Ich werde häufig gefragt, woran man den Seelenpartner erkennt. Ich kann hier nur antworten, was ich immer antworte: Man weiß es. Man weiß es hundertprozentig. Man empfindet eine Art heiligen Schauer.

Und trotzdem „hakt“ es. Da könnte man verrückt drüber werden. Der Seelenpartner ist endlich da, und man weint sich die Augen aus. Weil der andere gebunden ist, weil er vielleicht frei ist, aber keine Bindung will. Ist das ein Widerspruch: Dass man seine Ergänzung gefunden hat und leidet wie ein Hund?

Nein, das entspricht dem Prinzip der Seelenverwandtschaft, wie ich es verstanden habe. Der Seelenverwandte ist der Partner, der einen in der Liebe weiterbringt, der einem gewissermaßen das Lieben lehrt in dem Sinne, dass man loslassen kann, dass man zum Beispiel nicht danach strebt, den geliebten Menschen zu besitzen. Der Seelenverwandte führt einen gewissermaßen in die hohe Schule der Liebe ein. Dabei macht man fast immer eine Reihe von schmerzlichen Erfahrungen, man häutet sich. Die gute Nachricht: Man wächst dadurch enorm, es wachsen einem Flügel.

Ist diese Entwicklung auf einem Höhepunkt, kann es sein, dass man mit dem Seelenpartner doch noch glücklich wird. Möglicherweise tritt aber auch eine neue Person auf die Bühne des Liebens und des Lebens, mit der man eine wunderbare Beziehung führt. Das hört sich seltsam an, dass es nicht der Seelenpartner sein muss, mit dem man eine wunderbare Beziehung führt, doch kann es sich genauso zutragen.

Der Seelenpartner ist eben ein Auf-den-Weg-Bringer. Manchmal kehrt er auch später wieder zu einem zurück, nachdem man wieder frei ist – und es kommt zu einer Beziehung mit ihm, zu einer erfüllenden. Er muss auch viel lernen, beide Seelenpartner lernen voneinandner. Auf alle Fälle bleibt der Selenpartner einem erhalten. Als Ehemann oder eben als platonischer Freund. Weil er von ganz ganz oben für einen bestimmt ist und das bis in alle Ewigkeiten bleibt.

Ich wünsche euch von ganzem Herzen einen Seelenpartner,

Eure Birgit!

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