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"Schwule Eltern machen Kinder schwul": Von wegen Gleichberechtigung!

"Schwule Eltern machen schwul"
"Schwule Eltern machen schwul" So kämpfen Schwule mit Vorurteilen 00:02:12
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Schwule Eltern nicht gut für Kinder?

Die Gleichberechtigung von homosexuellen Paaren sorgt in der Endphase des Wahlkampfes für Aufregung! Bundeskanzlerin Merkel sagte jetzt bei einer Veranstaltung, sie mache sich Sorgen um das Kindeswohl, wenn Schwule und Lesben Kinder erziehen würden. Ein FDP-Politiker geht noch weiter. Er sagt: Homosexuelle Eltern seien nicht gut für die natürliche Entwicklung des Kindes.

Viele gleichgeschlechtliche Paare wünschen sich zu ihrem Glück Nachwuchs. Die aktuelle Gesetzgebung lässt dies jedoch kaum zu. Ein gemeinsames Adoptionsrecht gibt es nicht.

Der FDP-Politiker Reinhard Günther meint, das soll auch so bleiben! "Da nach Feststellung der Sexualwissenschaften Homosexualität weder genetisch bedingt, noch angeboren ist, sondern im Laufe des Lebens erworben wird, kann davon ausgegangen werden, dass ein Kind durch die laufende Beobachtung von Homosexualität ebenfalls homosexuell geprägt wird.", so der Politiker von der FDP. Das heißt im Klartext: Homosexuelle Eltern erziehen ihre Kinder oft zu Schwulen und Lesben. "Ein Kind dem Risiko homosexueller Prägung, und es damit, im Falle eines Jungen auch zukünftiger hoher medizinischer Risiken auszusetzen, ist völlig verantwortungslos", so Reinhard Günter.

Bei Homosexuellen stoßen diese Aussagen auf Unverständnis. Denn sie sind nach wissenschaftlichem Urteil nicht haltbar, Zwischen Homosexualität der Eltern und sexueller Ausrichtung der Kinder gibt es keinen Zusammenhang, so eine Expertin: "Es ist eher so, dass 2 Väter oder 2 Mütter ihre Kinder dahingehend erziehen, dass sie tolerant sein müssen."

Schwule Eltern haben also die besseren Kinder?

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